Entscheidung
XI ZR 96/20
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2021:300321BXIZR96
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2021:300321BXIZR96.20.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 96/20 vom 30. März 2021 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 30. März 2021 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, den Richter Dr. Matthias, die Richterin Dr. Menges, den Richter Dr. Schild von Spannenberg und die Richterin Dr. Allgayer beschlossen: Der Antrag der Kläger auf Aussetzung des Verfahrens wird zurückgewie- sen. Die Nichtzulassungsbeschwerde der Kläger gegen den Beschluss des 13. Zivilsenats des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg vom 11. Februar 2020 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Zur Begründung verweist der Senat zum einen auf sein Urteil vom 22. November 2016 (XI ZR 434/15, BGHZ 213, 52 Rn. 13 ff.) und seine Beschlüsse vom 31. März 2020 (XI ZR 581/18, ZIP 2020, 868 f.), vom 7. Mai 2020 (XI ZR 581/18, juris Rn. 3) sowie vom 9. Juni 2020 (XI ZR 381/19, juris) und zum anderen auf seine Urteile vom 17. September 2019 (XI ZR 662/18, WM 2019, 2307 Rn. 31), vom 5. November 2019 (XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 53) und vom 28. Juli 2020 (XI ZR 288/19, BGHZ 226, 310 Rn. 20) sowie seine Beschlüsse vom 12. November 2019 (XI ZR 74/19 und XI ZR 88/19, jeweils juris). Dass es Sache des nationalen Gerichts ist, unter Berücksichtigung der in der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union hinlänglich geklärten Kriterien über die konkrete Bewertung einer bestimmten Ver- tragsklausel anhand der Umstände des Einzelfalls zu entscheiden, ent- spricht ständiger Rechtsprechung und hat der Gerichtshof auch in jüngs- ter Zeit wiederholt (vgl. nur EuGH, Urteile vom 3. September 2020 - C-84/19, 222/19 und 252/19, "Profi Credit Polska", WM 2020, 1813, - 3 - 1819 und vom 27. Januar 2021 - C-229/19 und 289/19, "Dexia Neder- land", juris, Rn. 45). Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halb- satz 2 ZPO abgesehen. Die Kläger tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis 50.000 €. Ellenberger Matthias Menges Schild von Spannenberg Allgayer Vorinstanzen: LG Hamburg, Entscheidung vom 16.08.2019 - 318 O 309/18 - OLG Hamburg, Entscheidung vom 11.02.2020 - 13 U 104/19 -