OffeneUrteileSuche

XII ZB 152/10

FG, Entscheidung vom

1mal zitiert
3Zitate

Zitationsnetzwerk

4 Entscheidungen · 0 Normen

VolltextNur Zitat
Entscheidungsgründe
Zurück BGH 04. Januar 2011 XII ZB 152/10 FamFG §§ 274 Abs. 4 Nr. 1, 7 Abs. 5 S. 2; ZPO § 574 Absatz 1 S. 1 Nr. 2 Zulassungserfordernis für Rechtsbeschwerde gegen Ablehnug des Antrags auf Verfahrensbeteiligung Überblick PDF Vorschau --> PDF Vorschau DNotIDeutsches Notarinstitut Dokumentnummer: 12zb152_10 letzte Aktualisierung: 10.02.2011 BGH, 05.01.2011- XII ZB 152/10 FamFG §§ 274 Abs. 4 Nr. 1, 7 Abs. 5 S. 2; ZPO § 574 Absatz 1 S. 1 Nr. 2 Zulassungserfordernis für Rechtsbeschwerde gegen Ablehnug des Antrags auf Verfahrensbeteiligung Der Beschluss, mit dem ein Antrag auf Verfahrensbeteiligung nach § 274 IV Nr. 1 FamFG abgelehnt wird, kann gem. § 7 V 2 i. V. mit § 574 I 1 Nr. 2 ZPO nur dann mit der Rechtsbeschwerde angefochten werden, wenn das Beschwerdegericht die Rechtsbeschwerde zugelassen hat. BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XII ZB 152/10 vom 5. Januar 2011 in der Betreuungssache Nachschlagewerk: ja BGHZ: nein BGHR: ja FamFG §§ 274 Abs. 4 Nr. 1, 7 Abs. 5 Satz 2; ZPO § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Der Beschluss, mit dem ein Antrag auf Verfahrensbeteiligung nach § 274 Abs. 4 Nr. 1 FamFG abgelehnt wird, kann gemäß § 7 Abs. 5 Satz 2 i.V.m. § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO nur dann mit der Rechtsbeschwerde angefochten werden, wenn das Beschwerdegericht die Rechtsbeschwerde zugelassen hat. BGH, Beschluss vom 5. Januar 2011 - XII ZB 152/10 - LG Koblenz AG Diez Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 5. Januar 2011 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Hahne, die Richterin Dr. Vézina sowie die Richter Dose, Schilling und Dr. Günter beschlossen: Das Rechtsmittel gegen den Beschluss der 2. Zivilkammer des Landgerichts Koblenz vom 15. März 2010 wird auf Kosten des Rechtsbeschwerdeführers als unzulässig verworfen. Wert: 3.000 € Gründe: Die Rechtsbeschwerde ist unzulässig. Der Beschluss, mit dem ein Antrag auf Verfahrensbeteiligung nach § 274 Abs. 4 Nr. 1 FamFG abgelehnt wird, kann gemäß § 7 Abs. 5 Satz 2 FamFG nur mit der sofortigen Beschwerde in entsprechender Anwendung der §§ 567 bis 572 der Zivilprozessordnung angefochten werden (Keidel/Budde FamFG 16. Aufl. § 274 Rn. 13; MünchKommZPO/Schmidt-Recla 3. Aufl. § 274 FamFG Rn. 17). Die Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof findet in diesen Fällen daher nur statt, wenn dies im Gesetz ausdrücklich bestimmt ist (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) oder das Beschwerdegericht die Rechtsbeschwerde in dem angegriffenen Beschluss zugelassen hat ( § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO ). Keine dieser Voraussetzungen ist vorliegend erfüllt. Die Rechtsbeschwerde wurde vom Landgericht nicht zugelassen. Anders als im Falle der Verwerfung einer Berufung als unzulässig (vgl. § 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO ) ergibt sich die Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde auch nicht aus dem Gesetz. Die Kosten des Rechtsmittels hat der Rechtsbeschwerdeführer zu tragen ( § 84 FamFG ). Hahne Vézina Schilling Dose Günter Vorinstanzen: Art: Entscheidung, Urteil Gericht: BGH Erscheinungsdatum: 04.01.2011 Aktenzeichen: XII ZB 152/10 Rechtsgebiete: Verfahrensrecht allgemein (ZPO, FamFG etc.) Erschienen in: FGPrax 2011, 103 NJW-RR 2011, 217 Normen in Titel: FamFG §§ 274 Abs. 4 Nr. 1, 7 Abs. 5 S. 2; ZPO § 574 Absatz 1 S. 1 Nr. 2