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Entscheidung

AnwSt (R) 2/21

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2021:070521BANWST
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2021:070521BANWST.R.2.21.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS AnwSt (R) 2/21 vom 7. Mai 2021 in dem anwaltsgerichtlichen Verfahren wegen Verletzung anwaltlicher Berufspflichten - 2 - Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat durch die Präsidentin des Bundesgerichtshofs Limperg, den Richter Dr. Remmert und die Richterin Grüneberg sowie die Rechtsanwältin Schäfer und den Rechtsanwalt Dr. Lauer am 7. Mai 2021 gemäß § 146 Abs. 3 BRAO, § 349 Abs. 2 StPO einstimmig beschlossen: Die Revision des Rechtsanwalts gegen das Urteil des 2. Senats des Anwaltsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen vom 2. Oktober 2020 wird als un- begründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils aufgrund der Revisionsrechtsfertigung keinen Rechtsfeh- ler zum Nachteil des Rechtsanwalts ergeben hat. Der Rechtsanwalt hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen (§ 197 Abs. 2 Satz 1 BRAO). Ergänzend bemerkt der Senat: Die Ausschließung des Rechtsanwalts aus der Rechtsanwaltschaft begegnet - bei Berücksichtigung seines höheren Alters und der - 3 - Sperrfrist des § 7 Nr. 3 BRAO - auch unter dem Ge- sichtspunkt der Verhältnismäßigkeit keinen verfassungs- rechtlichen Bedenken. Limperg Remmert Grüneberg Schäfer Lauer Vorinstanzen: ANWG Hamm, Entscheidung vom 11.09.2019 - 2 AnwG 62/17 - AGH Hamm, Entscheidung vom 02.10.2020 - 2 AGH 22/19 -