Entscheidung
4 StR 552/15
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2016:210716B4STR552
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2016:210716B4STR552.15.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 4 StR 552/15 vom 21. Juli 2016 in der Strafsache gegen wegen Landfriedensbruchs hier: Anhörungsrüge - 2 - Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. Juli 2016 beschlossen: Die Anhörungsrüge des Angeklagten gegen den Beschluss des Senats vom 23. Juni 2016 wird auf seine Kosten zurückgewie- sen. Gründe: Auf die Revision des Angeklagten hat der Senat das Urteil des Landge- richts Dortmund vom 30. April 2014 mit Beschluss vom 23. Juni 2016 gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO im Strafausspruch aufgehoben und die Sache inso- weit zu neuer Verhandlung und Entscheidung an eine allgemeine Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen; die weiter gehende Revision hat der Senat verworfen. Hiergegen richtet sich die mit Schriftsatz des Verteidigers vom 18. Juli 2016 erhobene Anhörungsrüge. Der Rechtsbehelf hat keinen Erfolg. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Tatsachen oder Beweiser- gebnisse verwertet, zu denen der Angeklagte nicht gehört worden ist, noch hat er bei der Entscheidung zu berücksichtigendes Vorbringen des Angeklagten 1 2 - 3 - übergangen oder dessen Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs in sons- tiger Weise verletzt. Dass er der Auffassung des Angeklagten zu dessen Rüge der unterbliebenen Negativmitteilung nach §§ 243 Abs. 4, 273 Abs. 1a StPO nicht gefolgt ist, begründet keine Verletzung des Rechts auf rechtliches Gehör. Mutzbauer Cierniak Franke Bender Quentin