Entscheidung
IX ZB 273/09
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 273/09 vom 11. Februar 2010 in dem Restschuldbefreiungsverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter, die Richter Prof. Dr. Gehrlein, Vill, Dr. Fischer und Grupp am 11. Februar 2010 beschlossen: Der Antrag des Schuldners auf Bewilligung von Prozesskostenhil- fe für die Einlegung und Durchführung der Rechtsbeschwerde ge- gen den Beschluss der 3. Zivilkammer des Landgerichts Landshut vom 10. November 2009 wird abgelehnt. Gründe: Die vom Antragsteller beabsichtigte Rechtsbeschwerde bietet keine hin- reichende Aussicht auf Erfolg (§ 114 ZPO), denn sie wäre unzulässig (§ 574 Abs. 2 ZPO). Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung, und weder die Fortbildung des Rechts noch die Sicherung einer einheitlichen Rechtspre- chung erfordern eine Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts. 1 Die geltend gemachte Verfahrensgrundrechtsverletzung liegt nicht vor. Das mit Schriftsatz vom 12. November 2009 geltend gemachte Vorbringen konnte das Beschwerdegericht nach Erlass der Beschwerdeentscheidung vom 10. November 2009 ersichtlich nicht mehr berücksichtigen. Zutreffend ist das Beschwerdegericht davon ausgegangen, dass die Verwirklichung des Versa- gungsgrundes des § 290 Abs. 1 Nr. 5 InsO keine Beeinträchtigung der Befriedi- gungsaussichten der Gläubiger voraussetzt (BGH, Beschl. v. 8. Januar 2009 2 - 3 - - IX ZB 73/08, WM 2009, 515, 516 Rn. 10 f; v. 19. März 2009 - IX ZB 212/08, WM 2009, 857, 858 Rn. 5). Ganter Gehrlein Vill Fischer Grupp Vorinstanzen: AG Landshut, Entscheidung vom 25.09.2009 - IK 1216/07 - LG Landshut, Entscheidung vom 10.11.2009 - 32 T 2942/09 -