Urteil
DK 19.2341
VG München, Entscheidung vom
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Leitsätze
1. Bei der gebotenen Betrachtung der be- und entlastenden Umstände des Einzelfalls fallen die lange Dauer und der Umfang des dienstpflichtwidrigen Verhaltens, die enorme Schadenshöhe im Millionen-Bereich und das Versagen des Beamten im Kernbereich seines Aufgaben- und Pflichtenbereichs erschwerend ins Gewicht, insbesondere wenn es sich zudem um eine innerdienstliche Straftat zulasten des Dienstherrn handelt. (Rn. 33) (redaktioneller Leitsatz)
2. Nicht die Höchstmaßnahme der Aberkennung des Ruhegehalts, sondern nur die Kürzung des Ruhegehalts ist einschlägig, wenn im Rahmen der Maßnahmebemessung nach Art. 14 Abs. 1 BayDG aufgrund gewichtiger Milderungsaspekte trotz schwerem Dienstvergehen bei Berücksichtigung aller be- und entlastenden Umstände des Einzelfalls noch nicht von einem vollständigen Vertrauensverlust auszugehen ist. (Rn. 28) (redaktioneller Leitsatz)
3. Nach dem Grundsatz in dubio pro reo sind mildernde Umstände bei der Maßnahmebemessung zu berücksichtigen, wenn hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür sprechen, dass der Beamte bereits seit 20 Jahren psychisch belastet ist (ebenso BVerwG BeckRS 2012, 50029). (Rn. 43) (redaktioneller Leitsatz)
Entscheidungsgründe
Leitsatz: 1. Bei der gebotenen Betrachtung der be- und entlastenden Umstände des Einzelfalls fallen die lange Dauer und der Umfang des dienstpflichtwidrigen Verhaltens, die enorme Schadenshöhe im Millionen-Bereich und das Versagen des Beamten im Kernbereich seines Aufgaben- und Pflichtenbereichs erschwerend ins Gewicht, insbesondere wenn es sich zudem um eine innerdienstliche Straftat zulasten des Dienstherrn handelt. (Rn. 33) (redaktioneller Leitsatz) 2. Nicht die Höchstmaßnahme der Aberkennung des Ruhegehalts, sondern nur die Kürzung des Ruhegehalts ist einschlägig, wenn im Rahmen der Maßnahmebemessung nach Art. 14 Abs. 1 BayDG aufgrund gewichtiger Milderungsaspekte trotz schwerem Dienstvergehen bei Berücksichtigung aller be- und entlastenden Umstände des Einzelfalls noch nicht von einem vollständigen Vertrauensverlust auszugehen ist. (Rn. 28) (redaktioneller Leitsatz) 3. Nach dem Grundsatz in dubio pro reo sind mildernde Umstände bei der Maßnahmebemessung zu berücksichtigen, wenn hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür sprechen, dass der Beamte bereits seit 20 Jahren psychisch belastet ist (ebenso BVerwG BeckRS 2012, 50029). (Rn. 43) (redaktioneller Leitsatz) I. Gegen den Beklagten wird auf die Disziplinarmaßnahme der Kürzung des Ruhegehalts um 1/20 für die Dauer von vier Jahren erkannt. II. Die Kosten des Verfahrens hat der Beklage zu tragen. Auf die Disziplinarklage des Klägers hin wird auf die Disziplinarmaßnahme der Kürzung des Ruhegehalts des Beklagten gemäß Art. 12 BayDG erkannt. Eine Aberkennung des Ruhegehalts kommt aufgrund der - zumindest in dubio pro reo anzunehmenden - mildernd zu berücksichtigenden psychischen Verfasstheit des Beklagten bei der Begehung der Dienstvergehen nicht in Betracht. I. Formelle Mängel des Disziplinarverfahrens bestehen keine. Soweit solche zunächst beklagtenseits mit Schreiben vom 15. Juli 2019 erhoben wurden, hat der Bevollmächtigte des Beklagten diese nach Erörterung im Erörterungstermin am 18. Januar 2022 in der mündlichen Verhandlung am 5. April 2022 ausdrücklich nicht länger aufrechterhalten. Insbesondere wurden die Disziplinarbefugnisse am 14. Juni 2016 durch den Beschluss der VG T* … gemäß Art. 18 Abs. 5 BayDG i.V.m. § 4 Abs. 2 DVKommBayDG hinreichend auf die Landesanwaltschaft Bayern - Disziplinarbehörde - übertragen. Für eine Beteiligung des Personalrats bestand nach Ruhestandsversetzung kein Raum mehr, nachdem der Beklagte seit diesem Zeitpunkt kein Beschäftigter nach Art. 4 BayPVG mehr ist. Die Disziplinarklage erfüllt die an sie gestellten formalen Anforderungen nach Art. 50 Abs. 1 BayDG. Insbesondere sind in formaler Hinsicht Ausführungen zum Persönlichkeitsbild und zum Krankheitsbild des Beklagten entgegen der Rüge des Bevollmächtigten des Beklagten enthalten. Ob diese ebenso wie die beklagtenseits vorgetragenen Aspekte der Organisationsstruktur bei der VG T* … im Rahmen der Maßnahmenbemessung ausreichend gewürdigt wurden, ist keine formale Frage. II. Dem Beklagten liegt folgender Sachverhalt zur Last: 1. Das Urteil des Amtsgerichts Memmingen - Schöffengericht - vom *. Dezember 2018, rechtskräftig seit 11. Januar 2019 - Az. 114 Js … - enthält folgende tatsächlichen Feststellungen: „Der Angeklagte war in der Verwaltungsgemeinschaft T* … als kommunaler Beamter Leiter des Steueramtes und für die Festsetzung der Gewerbesteuer für Unternehmen in den Gemeinden T* …, A* …, R* … und W* … zuständig. Aufgrund dieser Zuständigkeit oblag dem Angeklagten insoweit eine Vermögensbetreuungspflicht für die Einnahmen der Gemeinden aus der ihr zustehenden Gewerbesteuer. Der Angeklagte war verpflichtet, auf Grundlage der vom Finanzamt mitgeteilten Gewerbesteuermessbescheide die Gewerbesteuer eigenverantwortlich innerhalb der 4-jährigen Festsetzungsfrist gemäß § 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AO zu erheben. Bis zu einem Zuarbeiten durch eine weitere Mitarbeiterin ab Sommer 2014 und der Einführung eines 4-Augen-Prinzips ab 01.01.2015 durch Erfassung sämtlicher eingehender Messbescheide und Abgleich der Erledigung der korrespondierenden Gewerbesteuerbescheide samt wöchentlichen Besprechungen mit dem Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft, unterlag der Angeklagte keiner Kontrolle. Er kannte seine Pflicht zur Erhebung der Gewerbesteuer und hätte dieser auch nachkommen können. Dennoch unterließ er es zumindest im Zeitraum 01.01.2008 bis 31.12.2013 in insgesamt 3 Fällen, die Gewerbesteuer zum spätestens relevanten Festsetzungszeitpunkt 31.12.2011 (Steuerjahr 2007), 31.12.2012 (Steuerjahr 2008) und 31.12.2013 (Steuerjahr 2009) des jeweiligen Steuerjahres durch Bescheid zu erheben, sodass für die vorgenannten Erhebungszeiträume jeweils die Festsetzungsverjährung eintrat und eine Nachforderung durch die Verwaltungsgemeinschaft T* … nicht mehr möglich war. Hierdurch entstand der Verwaltungsgemeinschaft T* … infolge ausfallenden Gewerbesteueraufkommens ein Schaden von zunächst insgesamt 1.110.148,-€. Die Entstehung dieses Schadens hielt der Angeklagte aufgrund der nicht mehr vollständigen Bearbeitung der Messbescheide für naheliegend und nahm dies zumindest billigend in Kauf. Im Einzelnen entstanden für die Jahre 2007 bis 2009 folgende Schäden: 1. Veranlagungszeitraum 2007 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde A* … gegenüber 12 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt € 9.843,- zu erheben. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbebereinigt steuer 111 A* … 2007 759 3,2 2428 2428 111 A* … 2007 16 3,2 51 51 111 A* … 2007 130 3,2 416 416 111 A* … 2007 107 3,2 342 342 111 A* … 2007 47 3,2 150 150 111 A* … 2007 107 3,2 342 342 111 A* … 2007 1340 3,2 4288 4288 111 A* … 2007 405 3,2 1296 1296 111 A* … 2007 30 3,2 96 96 111 A* … 2007 44 3,2 140 140 111 A* … 2007 55 3,2 176 176 111 A* … 2007 37 3,2 118 118 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde R* … gegenüber 7 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt € 6.372,- zu erheben. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 209 R* … 2007 243,58 2,6 633 633 209 R* … 2007 94 2,6 244 244 209 R* … 2007 300 2,6 780 780 209 R* … 2007 363 2,6 943 943 209 R* … 2007 1092 2,6 2839 2839 209 R* … 2007 334 2,6 868 868 209 R* … 2007 25 2,6 65 65 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde T* … gegenüber 67 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt € 197.057,- zu erheben. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbesteuer bereinigt 203 T* … 2007 2735 2,8 7658 7658 203 T* … 2007 983,69 2,8 2754 2754 203 T* … 2007 204,31 2,8 572 572 203 T* … 2007 352 2,8 985 985 203 T* … 2007 35,68 2,8 99 99 203 T* … 2007 617,44 2,8 1728 1728 203 T* … 2007 875,46 2,8 2451 2451 203 T* … 2007 1745 2,8 4886 4886 203 T* … 2007 145,11 2,8 406 406 203 T* … 2007 4460 2,8 12488 12488 203 T* … 2007 232 2,8 649 649 203 T* … 2007 1000 2,8 2800 2800 203 T* … 2007 14 2,8 39 39 203 T* … 2007 372 2,8 1041 1041 203 T* … 2007 178 2,8 498 498 203 T* … 2007 405 2,8 1134 1134 203 T* … 2007 11 2,8 30 30 203 T* … 2007 2100 2,8 5880 5880 203 T* … 2007 7495 2,8 20986 20986 203 T* … 2007 378 2,8 1058 1058 203 T* … 2007 146 2,8 408 408 203 T* … 2007 1550 2,8 4340 4340 203 T* … 2007 680 2,8 1904 1904 203 T* … 2007 308 2,8 862 862 203 T* … 2007 2675 2,8 7490 7490 203 T* … 2007 88 2,8 246 246 203 T* … 2007 675 2,8 1890 1890 203 T* … 2007 2125 2,8 5950 - 260 5690 203 T* … 2007 736 2,8 2060 2060 203 T* … 2007 483 2,8 1352 1352 203 T* … 2007 71 2,8 198 198 203 T* … 2007 5060 2,8 14168 14168 203 T* … 2007 93 2,8 260 260 203 T* … 2007 1375 2,8 3850 3850 203 T* … 2007 37 2,8 103 103 203 T* … 2007 83 2,8 232 232 203 T* … 2007 55 2,8 154 154 203 T* … 2007 252 2,8 705 705 203 T* … 2007 603 2,8 1688 1688 203 T* … 2007 1008 2,8 2822 2822 203 T* … 2007 39 2,8 109 109 203 T* … 2007 41 2,8 114 114 203 T* … 2007 3425 2,8 9590 9590 203 T* … 2007 2010 2,8 5628 5628 203 T* … 2007 48 2,8 134 134 203 T* … 2007 928 2,8 2598 2598 203 T* … 2007 66 2,8 184 184 203 T* … 2007 585 2,8 1638 1638 203 T* … 2007 80 2,8 224 224 203 T* … 2007 415 2,8 1162 1162 203 T* … 2007 920 2,8 2576 2576 203 T* … 2007 96 2,8 268 268 203 T* … 2007 87 2,8 243 243 203 T* … 2007 1072 2,8 3001 3001 203 T* … 2007 1168 2,8 3270 3270 203 T* … 2007 250 2,8 700 700 203 T* … 2007 1395 2,8 3906 3906 203 T* … 2007 3845 2,8 10766 10766 203 T* … 2007 4165 2,8 11662 11662 203 T* … 2007 26 2,8 72 72 203 T* … 2007 53 2,8 148 148 203 T* … 2007 655 2,8 1834 1834 203 T* … 2007 117 2,8 327 327 203 T* … 2007 212 2,8 593 593 203 T* … 2007 1790 2,8 5012 5012 203 T* … 2007 278 2,8 778 778 203 T* … 2007 4270 2,8 11956 11956 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde W* … gegenüber 15 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von € 88.942,- zu erheben. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 216 W* … 2007 14,59 2,9 42 42 216 W* … 2007 417 2,9 1209 1209 216 W* … 2007 91 2,9 263 263 216 W* … 2007 1076 2,9 3120 3120 216 W* … 2007 174 2,9 504 504 216 W* … 2007 558 2,9 1618 1618 216 W* … 2007 4 2,9 11 11 216 W* … 2007 920 2,9 2668 2668 216 W* … 2007 56 2,9 162 162 216 W* … 2007 228 2,9 661 661 216 W* … 2007 573 2,9 1661 1661 216 W* … 2007 15 2,9 43 43 216 W* … 2007 19715 2,9 57173 557173 216 W* … 2007 6190 2,9 17951 17951 216 W* … 2007 640 2,9 1856 1856 Insgesamt entstand der Verwaltungsgemeinschaft T* … im Veranlagungszeitraum 2007 ein Schaden von € 302.214,-. 2. Veranlagungszeitraum 2008 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde A* … gegenüber 13 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt € 45.564,- zu erheben. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbesteuer bereinigt 111 A* … 2008 1589,4 3,2 5086 5086 111 A* … 2008 663 3,2 2121 2121 111 A* … 2008 644 3,2 2060 2060 111 A* … 2008 675 3,2 2160 2160 111 A* … 2008 518 3,2 1657 1657 111 A* … 2008 178 3,2 569 569 111 A* … 2008 6205 3,2 19856 19856 111 A* … 2008 549 3,2 1756 1756 111 A* … 2008 210 3,2 672 672 111 A* … 2008 101 3,2 323 323 111 A* … 2008 437 3,2 1398 1398 111 A* … 2008 644 3,2 2060 2060 111 A* … 2008 1827 3,2 5846 5846 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde R* … gegenüber 12 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt € 27.058,- zu erheben. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 209 R* … 2008 678,46 2,6 1763 1763 209 R* … 2008 847 2,6 2202 2202 209 R* … 2008 136 2,6 353 353 209 R* … 2008 486 2,6 1263 1263 209 R* … 2008 1253 2,6 3257 3257 209 R* … 2008 301 2,6 782 782 209 R* … 2008 1274 2,6 3312 3312 209 R* … 2008 322 2,6 837 837 209 R* … 2008 854 2,6 2220 2220 209 R* … 2008 3181 2,6 8270 8270 209 R* … 2008 73 2,6 189 189 209 R* … 2008 1004 2,6 2610 2610 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde T* … gegenüber 73 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt € 286.800,- zu erheben. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 203 T* … 2008 917,47 2,8 2568 2568 203 T* … 2008 2709 2,8 7585 7585 203 T* … 2008 2156,16 2,8 6037 6037 203 T* … 2008 1364,98 2,8 3821 3821 203 T* … 2008 689 2,8 1929 1929 203 T* … 2008 479 2,8 1341 1341 203 T* … 2008 70,29 2,8 196 196 203 T* … 2008 1155,2 2,8 3234 3234 203 T* … 2008 654 2,8 1831 1831 203 T* … 2008 78,09 2,8 218 218 203 T* … 2008 1585 2,8 4438 4438 203 T* … 2008 577,8 2,8 2457 2457 203 T* … 2008 2119,3 2,8 5934 5934 203 T* … 2008 1683,89 2,8 4714 4714 203 T* … 2008 192 2,8 537 537 203 T* … 2008 3608 2,8 10102 10102 203 T* … 2008 147 2,8 411 411 203 T* … 2008 430 2,8 1204 1204 203 T* … 2008 717 2,8 2009 2009 203 T* … 2008 21 2,8 58 58 203 T* … 2008 192 2,8 537 537 203 T* … 2008 343 2,8 960 960 203 T* … 2008 2467 2,8 6907 6907 203 T* … 2008 2905 2,8 8134 8134 203 T* … 2008 434 2,8 1215 1215 203 T* … 2008 5540 2,8 15512 15512 203 T* … 2008 437 2,8 1223 1223 203 T* … 2008 2751 2,8 7702 7702 203 T* … 2008 2492 2,8 6977 - 260 6717 203 T* … 2008 3006 2,8 8416 8416 203 T* … 2008 28871 2,8 80838 - 70344 10494 203 T* … 2008 791 2,8 2214 2214 203 T* … 2008 1641 2,8 4594 4594 203 T* … 2008 140 2,8 392 392 203 T* … 2008 920 2,8 2576 2576 203 T* … 2008 945 2,8 2646 2646 203 T* … 2008 5407 2,8 15139 15139 203 T* … 2008 297 2,8 831 831 203 T* … 2008 24 2,8 67 67 203 T* … 2008 234 2,8 655 655 203 T* … 2008 969 2,8 2713 2713 203 T* … 2008 3650 2,8 10220 10220 203 T* … 2008 280 2,8 784 784 203 T* … 2008 287 2,8 803 803 203 T* … 2008 2422 2,8 6781 6781 203 T* … 2008 885 2,8 2478 1705 203 T* … 2008 154 2,8 431 431 203 T* … 2008 493 2,8 1380 1380 203 T* … 2008 976 2,8 2732 2732 203 T* … 2008 353 2,8 988 988 203 T* … 2008 122 2,8 341 341 203 T* … 2008 1071 2,8 2998 2998 203 T* … 2008 115 2,8 322 322 203 T* … 2008 1694 2,8 4743 4743 203 T* … 2008 3108 2,8 8702 8702 203 T* … 2008 602 2,8 1685 1685 203 T* … 2008 826 2,8 2312 2312 203 T* … 2008 1144 2,8 3203 3203 203 T* … 2008 3762 2,8 10533 10533 203 T* … 2008 49 2,8 137 137 203 T* … 2008 6384 2,8 17875 17875 203 T* … 2008 2250 2,8 6300 6300 203 T* … 2008 2754 2,8 7711 7711 203 T* … 2008 203 2,8 568 568 203 T* … 2008 45 2,8 126 126 203 T* … 2008 367 2,8 1027 1027 203 T* … 2008 2709 2,8 7585 7585 203 T* … 2008 210 2,8 588 588 203 T* … 2008 59 2,8 165 165 203 T* … 2008 371 2,8 1038 1038 203 T* … 2008 2198 2,8 6154 6154 203 T* … 2008 346 2,8 968 968 203 T* … 2008 5582 2,8 15629 15629 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde W* … gegenüber 14 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von € 55.384,- zu erheben. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 216 W* … 2008 28,75 2,9 83 83 216 W* … 2008 1459 2,9 4231 4231 216 W* … 2008 787 2,9 2282 2282 216 W* … 2008 2653 2,9 7693 7693 216 W* … 2008 927 2,9 2688 2688 216 W* … 2008 2422 2,9 7023 7023 216 W* … 2008 45 2,9 130 130 216 W* … 2008 1529 2,9 4434 4434 216 W* … 2008 1729 2,9 504 5014 216 W* … 2008 238 2,9 690 690 216 W* … 2008 1396 2,9 4048 4048 216 W* … 2008 3496 2,9 10138 10138 216 W* … 2008 18411 2,9 5338 5338 216 W* … 2008 549 2,9 1592 1592 Insgesamt entstand der Verwaltungsgemeinschaft T* … im Veranlagungszeitraum 2008 ein Schaden von € 414.806,-. 3. Veranlagungszeitraum 2009 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde A* … gegenüber 16 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt € 27.411,- zu erheben. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbesteuer bereinigt 111 A* … 2009 688,8 3,2 2204 2204 111 A* … 2009 871 3,2 2787 2787 111 A* … 2009 157 3,2 502 502 111 A* … 2009 889 3,2 2844 2844 111 A* … 2009 707 3,2 2262 2262 111 A* … 2009 542 3,2 1734 1734 111 A* … 2009 217 3,2 694 694 111 A* … 2009 1165 3,2 3728 3728 111 A* … 2009 392 3,2 1254 1254 111 A* … 2009 266 3,2 851 851 111 A* … 2009 7 3,2 22 22 111 A* … 2009 154 3,2 492 492 111 A* … 2009 203 3,2 649 649 111 A* … 2009 357 3,2 1142 1142 111 A* … 2009 1900 3,2 6080 - 1120 4960 111 A* … 2009 402 3,2 1286 1286 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde R* … gegenüber 13 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt € 25.939,- zu erheben. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbesteuer bereinigt 209 R* … 2009 737,6 2,6 1917 1917 209 R* … 2009 213 2,6 553 553 209 R* … 2009 227 2,6 590 591 209 R* … 2009 3297 2,6 8572 8572 209 R* … 2009 777 2,6 2020 2020 209 R* … 2009 770 2,6 2002 2002 209 R* … 2009 1386 2,6 3603 3603 209 R* … 2009 108 2,6 280 280 209 R* … 2009 535 2,6 1391 1391 209 R* … 2009 91 2,6 236 236 209 R* … 2009 392 2,6 1019 1019 209 R* … 2009 21 2,6 54 54 209 R* … 2009 1424 2,6 3702 3702 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde T* … gegenüber 70 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt € 276.989,-. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 203 T* … 2009 683,24 2,8 1913 1913 203 T* … 2009 922 2,8 2581 2581 203 T* … 2009 2698 2,8 7554 7554 203 T* … 2009 132,46 2,8 370 370 203 T* … 2009 443,85 2,8 1242 1242 203 T* … 2009 317,57 2,8 889 889 203 T* … 2009 437 2,8 1223 1223 203 T* … 2009 112 2,8 313 313 203 T* … 2009 276,75 2,8 774 774 203 T* … 2009 367 2,8 1027 1027 203 T* … 2009 812 2,8 2273 2273 203 T* … 2009 283 2,8 792 792 203 T* … 2009 1015 2,8 2842 2842 203 T* … 2009 791 2,8 2214 2214 203 T* … 2009 185 2,8 518 518 203 T* … 2009 1526 2,8 4272 4272 203 T* … 2009 654 2,8 1831 1831 203 T* … 2009 931 2,8 2606 2606 203 T* … 2009 8407 2,8 23539 23539 203 T* … 2009 854 2,8 2391 2391 203 T* … 2009 154 2,8 431 431 203 T* … 2009 18319 2,8 51293 51293 203 T* … 2009 206 2,8 576 576 203 T* … 2009 885 2,8 2478 2478 203 T* … 2009 542 2,8 1517 1517 203 T* … 2009 227 2,8 635 635 203 T* … 2009 518 2,8 1450 1450 203 T* … 2009 1449 2,8 4057 4057 203 T* … 2009 280 2,8 784 784 203 T* … 2009 2488 2,8 6966 6966 203 T* … 2009 591 2,8 1654 1654 203 T* … 2009 2016 2,8 5644 5644 203 T* … 2009 3010 2,8 8428 8428 203 T* … 2009 850 2,8 2380 2380 203 T* … 2009 1837 2,8 5143 5143 203 T* … 2009 843 2,8 2360 2360 203 T* … 2009 903 2,8 2528 2528 203 T* … 2009 2100 2,8 5880 5880 203 T* … 2009 38 2,8 106 106 203 T* … 2009 392 2,8 1097 1097 203 T* … 2009 584 2,8 1635 1635 203 T* … 2009 2740 2,8 7672 7672 203 T* … 2009 1071 2,8 2998 2998 203 T* … 2009 413 2,8 1156 1156 203 T* … 2009 371 2,8 1038 1038 203 T* … 2009 1428 2,8 3998 3998 203 T* … 2009 143 2,8 400 400 203 T* … 2009 297 2,8 831 831 203 T* … 2009 969 2,8 2713 2713 203 T* … 2009 1004 2,8 2811 2811 203 T* … 2009 1050 2,8 2940 2940 203 T* … 2009 10 2,8 28 28 203 T* … 2009 8326 2,8 23312 23312 203 T* … 2009 826 2,8 2312 2312 203 T* … 2009 231 2,8 646 646 203 T* … 2009 80 2,8 224 224 203 T* … 2009 1431 2,8 4006 4006 203 T* … 2009 262 2,8 733 733 203 T* … 2009 5474 2,8 15327 15327 203 T* … 2009 1239 2,8 3469 3469 203 T* … 2009 31 2,8 86 86 203 T* … 2009 395 2,8 1106 1106 203 T* … 2009 217 2,8 607 607 203 T* … 2009 120 2,8 3360 3360 203 T* … 2009 591 2,8 1654 1654 203 T* … 2009 308 2,8 862 862 203 T* … 2009 787 2,8 2203 2203 203 T* … 2009 84 2,8 235 235 203 T* … 2009 2278 2,8 6378 - 3807 2571 203 T* … 2009 7052 2,8 19745 19745 Der Angeklagte unterließ es in der Gemeinde W* … gegenüber 19 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von € 62.789,- zu erheben. GKZ Ort Jahr 2007-2010 Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 216 W* … 2009 36,12 2,9 104 104 216 W* … 2009 868 2,9 2517 2517 216 W* … 2009 420 2,9 1218 1218 216 W* … 2009 147 2,9 426 426 216 W* … 2009 1242 2,9 3601 3601 216 W* … 2009 675 2,9 1957 1957 216 W* … 2009 549 2,9 1592 1592 216 W* … 2009 1585 2,9 4596 4596 216 W* … 2009 525 2,9 1522 1522 216 W* … 2009 759 2,9 2201 2201 216 W* … 2009 1704 2,9 4941 4941 216 W* … 2009 399 2,9 1157 1157 216 W* … 2009 73 2,9 211 211 216 W* … 2009 3846 2,9 11153 11153 216 W* … 2009 14 2,9 40 40 216 W* … 2009 4273 2,9 12391 12391 216 W* … 2009 4105 2,9 11904 11904 216 W* … 2009 28 2,9 81 81 216 W* … 2009 406 2,9 1177 1177 Insgesamt entstand der Verwaltungsgemeinschaft T* … im Veranlagungszeitraum 2009 ein Schaden von € 393.128,-. Bei dem Angeklagten bestand ab 2005 eine rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen Episoden (ICD10 F33.1) sowie ein Burnout (ICD10 Z73.0). Aufgrund der Erkrankung war der Angeklagte bei erhaltener Einsichtsfähigkeit in seiner Steuerungsfähigkeit erheblich vermindert, aber nicht aufgehoben.“ 2. Darüber hinaus legt der Kläger dem Beklagten mit der Disziplinarklage vom 10. Mai 2019 Folgendes zur Last: „2. Weiterhin unterließ der Beklagte pflichtwidrig die Erhebung von Gewerbesteuern bereits in den Steuerjahren 2001 bis 2006 in Höhe von weiteren insgesamt 1.174.376 €, so dass der Verwaltungsgemeinschaft T* …, ihren Mitgliedsgemeinden sowie allen am System des kommunalen Finanzausgleichs beteiligten juristischen Personen und Körperschaften des öffentlichen Rechts jeweils ein Schaden durch Steuermindereinnahmen entstand. So unterließ es der Beklagte im Zeitraum 01.01.2002 - 31.12.2007 in ingesamt 6 weiteren Fällen, die Gewerbesteuer zum spätesten relevanten Festsetzungszeitpunkt 31.12.2005 (Steuerjahr 2001), 31.12.2006 (Steuerjahr 2002), 31.12.2007 (Steuerjahr 2003), 31.12.2008 (Steuerjahr 2004), 31.12.2009 (Steuerjahr 2005) und 31.12.2010 (Steuerjahr 2006) des jeweiligen Steuerjahres durch Bescheid zu erheben, so dass für die vorgenannten Erhebungszeiträume jeweils die Festsetzungsverjährung eintrat und eine Nachforderung durch die VG T* … nicht mehr möglich war. Hierdurch entstand der VG T* … infolge ausgefallenen Gewerbesteueraufkommens ein weiterer Schaden in Höhe von insgesamt 1.174.376 €. Die Entstehung dieses Schadens hielt der Beklagte für möglich und nahm diesen zumindest billigend in Kauf. Im Einzelnen entstanden für die Jahre 2001 - 2006 folgende Schäden: Veranlagungszeitraum 2001 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde A* … gegenüber 2 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 2.664 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag umgerechnet in €) Datum Messbescheid vor 2005 Hebe-satz Gewerbe-steuer Diffe-renz Gewerbe-steuer bereinigt 111 A* … 2001 756 18.05.2004 3,2 2.419 2.419 111 A* … 2001 77 3,2 245 245 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde T* … gegenüber 4 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 14.417 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag umgerechnet in €) Datum Messbescheid vor 2005 Hebe-satz Gewerbe-steuer Diffe-renz Gewerbe-steuer bereinigt 203 T* … 2001 521 21.07.2004 2,8 1.458 1.458 203 T* … 2001 210 15.12.2003 2,8 589 589 203 T* … 2001 4.399 … 2,8 12.320 12.320 203 T* … 2001 24 17.07.2003 2,8 68 68 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde W* … gegenüber 1 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 198 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag umgerechnet in €) Datum Messbescheid vor 2005 Hebe-satz Gewerbesteuer Diffe-renz Gewerbe-steuer bereinigt 216 W* … 2001 68 28.04.2004 2,9 198 198 Insgesamt entstand der Verwaltungsgemeinschaft T* … im Veranlagungszeitraum 2001 ein Schaden von 17.279 €. Veranlagungszeitraum 2002 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde A* … gegenüber 4 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 2.255 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Datum Messbescheid vor 2005 Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 111 A* … 2002 50 07.05.2004 3,2 160 160 111 A* … 2002 396 26.01.2004 3,2 1.267 1.267 111 A* … 2002 180 18.05.2004 3,2 576 576 111 A* … 2002 79 … 3,2 252 252 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde R* … gegenüber 3 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 649 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Datum Messbescheid vor 2005 Hebe-satz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 209 R* … 2002 71 07.05.2004 2,6 184 184 209 R* … 2002 69 13.02.2004 2,6 179 179 209 R* … 2002 110 31.08.2004 2,6 286 286 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde T* … gegenüber 26 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 58.057 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Datum Messbescheid vor 2005 Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 203 T* … 2002 1.090 16.12.2003 2,8 3.052 3.052 203 T* … 2002 405 04.02.2004 2,8 1.134 1.134 203 T* … 2002 504 23.08.2004 2,8 1.411 1.411 203 T* … 2002 1.405 18.10.2004 2,8 3.934 3.934 203 T* … 2002 16 27.11.2003 2,8 44 44 203 T* … 2002 522 15.07.2004 2,8 1.461 1.461 203 T* … 2002 700 09.01.2004 2,8 1.960 1.960 203 T* … 2002 100 28.11.2003 2,8 280 280 203 T* … 2002 900 17.09.2004 2,8 2.520 2.520 203 T* … 2002 18 12.05.2004 2,8 50 50 203 T* … 2002 192 28.01.2004 2,8 537 537 203 T* … 2002 105 25.06.2004 2,8 294 294 203 T* … 2002 71 13.01.2004 2,8 198 198 203 T* … 2002 4.915 22.11.2004 2,8 13.762 13.762 203 T* … 2002 117 21.10.20036 2,8 327 327 203 T* … 2002 256 27.04.2004 2,8 716 716 203 T* … 2002 184 08.11.2004 2,8 515 515 203 T* … 2002 86 25.03.2004 2,8 240 240 203 T* … 2002 93 27.10.2004 2,8 260 260 203 T* … 2002 254 27.10.2003 2,8 711 711 203 T* … 2002 513 04.02.2004 2,8 1.436 1.436 203 T* … 2002 6.570 … 2,8 18.396 18.396 203 T* … 2002 11 08.04.2003 2,8 30 30 203 T* … 2002 110 14.11.2003 2,8 308 308 203 T* … 2002 750 19.09.2003 2,8 2.100 2.100 203 T* … 2002 850 11.05.2004 2,8 2.381 2.381 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde W* … gegenüber 4 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 1.382 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Datum Messbescheid vor 2005 Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 216 W* … 2002 236 … 2,9 684 684 216 W* … 2002 115 29.06.2004 2,9 333 333 216 W* … 2002 30 09.06.2004 2,9 87 87 216 W* … 2002 96 30.08.2004 2,9 278 278 Insgesamt entstand der Verwaltungsgemeinschaft T* … im Veranlagungszeitraum 2002 ein Schaden von 62.343 €. Veranlagungszeitraum 2003 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde A* … gegenüber 4 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 3.050 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Datum Messbescheid vor 2005 Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 111 A* … 2003 167 … 3,2 534 534 111 A* … 2003 531 … 3,2 1.699 1.699 111 A* … 2003 160 … 3,2 512 512 111 A* … 2003 95,54 … 3,2 305 305 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde R* … gegenüber 3 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 1.126 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Datum Messbescheid vor 2005 Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 209 R* … 2003 67 … 2,6 174 174 209 R* … 2003 132 … 2,6 344 344 209 R* … 2003 234 … 2,6 608 608 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde T* … gegenüber 45 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 227.971 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Datum Messbescheid vor 2005 Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 203 T* … 2003 7.775 … 2,8 21.770 21.770 203 T* … 2003 35 25.06.2004 2,8 98 98 203 T* … 2003 70 … 2,8 198 198 203 T* … 2003 258 … 2,8 722 722 203 T* … 2003 10 … 2,8 28 28 203 T* … 2003 264 … 2,8 739 739 203 T* … 2003 651 11.10.2004 2,8 1.822 1.822 203 T* … 2003 4 … 2,8 11 11 203 T* … 2003 912 … 2,8 2.553 2.553 203 T* … 2003 90 … 2,8 252 252 203 T* … 2003 2.320 … 2,8 6.496 6.496 203 T* … 2003 3.755 17.08.2004 2,8 10.514 5.916 4.598 203 T* … 2003 38 17.09.2004 2,8 106 106 203 T* … 2003 2 01.12.2004 2,8 5 5 203 T* … 2003 892 … 2,8 2.497 2.497 203 T* … 2003 244 03.12.2004 2,8 683 683 203 T* … 2003 2.450 … 2,8 6.860 6.860 203 T* … 2003 23.110 … 2,8 64.708 64.708 203 T* … 2003 96 … 2,8 268 268 203 T* … 2003 168 … 2,8 470 470 203 T* … 2003 6.215 … 2,8 17.402 17.402 203 T* … 2003 468 … 2,8 1.310 1.310 203 T* … 2003 186 … 2,8 520 520 203 T* … 2003 227 … 2,8 637 637 203 T* … 2003 399 01.12.2004 2,8 1.117 1.117 203 T* … 2003 94 … 2,8 265 265 203 T* … 2003 130 29.11.2004 2,8 364 364 203 T* … 2003 178 … 2,8 498 498 203 T* … 2003 84 … 2,8 235 235 203 T* … 2003 1.024 08.11.2004 2,8 2.867 2.867 203 T* … 2003 120 … 2,8 336 336 203 T* … 2003 21.256 … 2,8 59.517 59.517 203 T* … 2003 175 14.12.2004 2,8 490 490 203 T* … 2003 4.255 … 2,8 11.914 11.914 203 T* … 2003 62 27.05.2004 2,8 173 173 203 T* … 2003 33 … 2,,8 94 94 203 T* … 2003 115 17.08.2004 2,8 322 322 203 T* … 2003 1.515 02.08.2004 2,8 4.242 4.242 203 T* … 2003 136 … 2,8 380 380 203 T* … 2003 3.205 16.12.2004 2,8 8.974 8.974 203 T* … 2003 130 29.11.2004 2,8 364 364 203 T* … 2003 30 … 2,8 84 84 203 T* … 2003 250 06.12.2004 2,8 700 448 252 203 T* … 2003 119 07.12.2004 2,8 333 333 203 T* … 2003 142 07.10.2004 2,8 397 397 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde W* … gegenüber 6 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 3.949 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Datum Messbescheid vor 2005 Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 216 W* … 2003 732 … 2,9 2.122 2.122 216 W* … 2003 11 28.07.2004 2,9 31 31 216 W* … 2003 113 19.08.2004 2,9 327 327 216 W* … 2003 61 … 2,9 176 176 216 W* … 2003 118 … 2,9 342 342 216 W* … 2003 328 … 2,9 951 951 Insgesamt entstand der Verwaltungsgemeinschaft T* … im Veranlagungszeitraum 2003 ein Schaden von 236.096 €. Veranlagungszeitraum 2004 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde A* … gegenüber 5 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 5.411 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 111 A* … 2004 90 3,2 288 288 111 A* … 2004 672 3,2 2.150 2.150 111 A* … 2004 111 3,2 355 355 111 A* … 2004 698 3,2 2.234 2.234 111 A* … 2004 120 3,2 384 384 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde R* … gegenüber 4 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 1.129 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 209 R* … 2004 82 2,6 213 213 209 R* … 2004 114 2,6 269 269 209 R* … 2004 107 2,6 278 278 209 R* … 2004 142 2,6 369 369 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde T* … gegenüber 50 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 253.454 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 203 T* … 2004 8.565 2,8 23.982 23.982 203 T* … 2004 1.125 2,8 3.150 3.150 203 T* … 2004 63 2,8 177 177 203 T* … 2004 230 2,8 644 644 203 T* … 2004 32 2,8 89 89 203 T* … 2004 375 2,8 1.050 1.050 203 T* … 2004 220 2,8 616 616 203 T* … 2004 804 2,8 2.251 2.251 203 T* … 2004 1.245 2,8 3.486 3.486 203 T* … 2004 1.671 2,8 4.680 4.680 203 T* … 2004 1.480 2,8 4.144 4.144 203 T* … 2004 2.020 2,8 5.656 5.916 - 260 203 T* … 2004 109 2,8 305 305 203 T* … 2004 528 2,8 1.480 1.480 203 T* … 2004 1.088 2,8 3.046 3.046 203 T* … 2004 144 2,8 403 403 203 T* … 2004 1.460 2,8 4.088 4.088 203 T* … 2004 216 2,8 604 604 203 T* … 2004 468 2,8 1.310 1.310 203 T* … 2004 24.110 2,8 67.508 67.508 203 T* … 2004 620 2,8 1.736 1.736 203 T* … 2004 5.760 2,8 16.128 16.128 203 T* … 2004 49 2,8 137 137 203 T* … 2004 5.130 2,8 14.364 14.364 203 T* … 2004 83 2,8 232 232 203 T* … 2004 1.024 2,8 2.867 2.867 203 T* … 2004 68 2,8 190 190 203 T* … 2004 211 2,8 593 593 203 T* … 2004 510 2,8 1.428 1.428 203 T* … 2004 71 2,8 198 198 203 T* … 2004 369 2,8 1.033 1.033 203 T* … 2004 178 2,8 498 498 203 T* … 2004 89 2,8 249 249 203 T* … 2004 256 2,8 716 716 203 T* … 2004 126 2,8 352 352 203 T* … 2004 31 2,8 86 86 203 T* … 2004 26.195 2,8 73.346 73.346 203 T* … 2004 105 2,8 294 294 203 T* … 2004 760 2,8 2.128 2.128 203 T* … 2004 136 2,8 380 380 203 T* … 2004 135 2,8 380 380 203 T* … 2004 224 2,8 627 627 203 T* … 2004 855 2,8 2.394 2.394 203 T* … 2004 1.725 2,8 4.830 4.830 203 T* … 2004 1.052 2,8 2.945 2.945 203 T* … 2004 226 2,8 632 632 203 T* … 2004 88 2,8 246 246 203 T* … 2004 415 2,8 1.162 1.162 203 T* … 2004 142 2,8 399 399 203 T* … 2004 47 2,8 131 131 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde W* … gegenüber 9 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 18.119 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 216 W* … 2004 29 2,9 84 84 216 W* … 2004 498 2,9 1.444 1.444 216 W* … 2004 1.595 2,9 4.625 4.625 216 W* … 2004 2.380 2,9 6.902 6.902 216 W* … 2004 1.148 2,9 3.329 3.329 216 W* … 2004 67 2,9 194 194 216 W* … 2004 146 2,9 423 423 216 W* … 2004 232 2,9 672 672 216 W* … 2004 154 2,9 446 446 Insgesamt entstand der Verwaltungsgemeinschaft T* … im Veranlagungszeitraum 2004 ein Schaden von 278.113 €. Veranlagungszeitraum 2005 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde A* … gegenüber 11 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 10.204 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 111 A* … 2005 200 3,2 640 640 111 A* … 2005 55 3,2 176 176 111 A* … 2005 12 3,2 38 38 111 A* … 2005 119 3,2 380 380 111 A* … 2005 1.080 3,2 3.456 3.456 111 A* … 2005 1.191 3,2 3.811 3.811 111 A* … 2005 83 3,2 65 265 111 A* … 2005 11 3,2 35 35 111 A* … 2005 289 3,2 924 924 111 A* … 2005 114 3,2 364 364 111 A* … 2005 36 3,2 115 115 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde R* … gegenüber 4 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 2.104 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 209 R* … 2005 372 2,6 967 967 209 R* … 2005 194 2,6 504 504 209 R* … 2005 133 2,6 345 345 209 R* … 2005 111 2,6 288 288 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde T* … gegenüber 65 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 215.644 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 203 T* … 2005 8.355 2,8 23.394 23.394 203 T* … 2005 2.165 2,8 6.063 6.063 203 T* … 2005 3.780 2,8 10.584 10.584 203 T* … 2005 34 2,8 97 97 203 T* … 2005 16 2,8 44 44 203 T* … 2005 1.075 2,8 3.010 3.010 203 T* … 2005 1.895 2,8 5.306 5.306 203 T* … 2005 70 2,8 196 196 203 T* … 2005 549 2,8 1.537 1.537 203 T* … 2005 55 2,8 154 154 203 T* … 2005 106 2,8 296 296 203 T* … 2005 1.300 2,8 3.640 3.640 203 T* … 2005 876 2,8 2.454 2.454 203 T* … 2005 1.605 2,8 4.494 4.494 203 T* … 2005 380 2,8 1.064 1.064 203 T* … 2005 5.530 2,8 15.484 5.916 9.568 203 T* … 2005 61 2,8 170 170 203 T* … 2005 354 2,8 991 991 203 T* … 2005 29 2,8 81 81 203 T* … 2005 203 2,8 570 570 203 T* … 2005 80 2,8 224 224 203 T* … 2005 2.025 2,8 5.670 5.670 203 T* … 2005 107 2,8 299 299 203 T* … 2005 7.675 2,8 21.490 21.490 203 T* … 2005 86 2,8 240 240 203 T* … 2005 2.270 2,8 6.356 6.356 203 T* … 2005 1.635 2,8 4.578 4.578 203 T* … 2005 8.925 2,8 24.990 24.990 203 T* … 2005 10 2,8 28 28 203 T* … 2005 3.965 2,8 11.102 11.102 203 T* … 2005 110 2,8 308 308 203 T* … 2005 84 2,8 235 235 203 T* … 2005 272 2,8 761 761 203 T* … 2005 253 2,8 709 709 203 T* … 2005 836 2,8 2.340 2.340 203 T* … 2005 63 2,8 176 176 203 T* … 2005 334 2,8 935 935 203 T* … 2005 198 2,8 554 554 203 T* … 2005 100 2,8 280 280 203 T* … 2005 76 2,8 212 212 203 T* … 2005 166 2,8 464 464 203 T* … 2005 1.345 2,8 3.766 3.766 203 T* … 2005 84 2,8 235 235 203 T* … 2005 48 2,8 134 134 203 T* … 2005 95 2,8 266 266 203 T* … 2005 315 2,8 882 882 203 T* … 2005 8.190 2,8 22.932 22.932 203 T* … 2005 640 2,8 1.792 1.792 203 T* … 2005 234 2,8 655 655 203 T* … 2005 208 2,8 584 584 203 T* … 2005 12 2,8 33 33 203 T* … 2005 740 2,8 2.072 2.072 203 T* … 2005 2.475 2,8 6.930 6.930 203 T* … 2005 1.690 2,8 4.732 4.732 203 T* … 2005 800 2,8 2.240 260 1.980 203 T* … 2005 594 2,8 1.663 1.663 203 T* … 2005 144 2,8 403 403 203 T* … 2005 405 2,8 1.134 1.134 203 T* … 2005 81 2,8 226 226 203 T* … 2005 176 2,8 492 492 203 T* … 2005 2.580 2,8 7.224 7.224 203 T* … 2005 802 2,8 2.246 2.246 203 T* … 2005 190 2,8 532 532 203 T* … 2005 348 2,8 974 974 203 T* … 2005 322 2,8 901 2.808 - 1.907 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde W* … gegenüber 14 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 70.470 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 216 W* … 2005 190 2,9 551 551 216 W* … 2005 522 2,9 1.513 1.513 216 W* … 2005 304 2,9 881 881 216 W* … 2005 27 2,9 80 80 216 W* … 2005 1.940 2,9 5.626 5.626 216 W* … 2005 11.145 2,9 32.320 32.320 216 W* … 2005 6.230 2,9 18.067 18.067 216 W* … 2005 1.570 2,9 4.553 4.553 216 W* … 2005 88 2,9 255 255 216 W* … 2005 76 2,9 220 220 216 W* … 2005 168 2,9 487 487 216 W* … 2005 441 2,9 1.278 1.278 216 W* … 2005 535 2,9 1.844 1.844 216 W* … 2005 964 2,9 2.795 2.795 Insgesamt entstand der Verwaltungsgemeinschaft T* … im Veranlagungszeitraum 2005 ein Schaden von 289.422 €. Veranlagungszeitraum 2006 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde A* … gegenüber 13 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 22.660 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 111 A* … 2006 156 3,2 499 499 111 A* … 2006 190 3,2 608 608 111 A* … 2006 93 3,2 297 297 111 A* … 2006 796 3,2 2.547 2.547 111 A* … 2006 15 3,2 48 48 111 A* … 2006 186 3,2 595 595 111 A* … 2006 3.970 3,2 12.704 12.704 111 A* … 2006 645 3,2 2.065 2.065 111 A* … 2006 154 3,2 492 492 111 A* … 2006 87 3,2 278 278 111 A* … 2006 690 3,2 2.208 2.208 111 A* … 2006 87 3,2 278 278 111 A* … 2006 13 3,2 41 41 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde R* … gegenüber 4 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 2.901 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 209 R* … 2006 4 2,6 10 10 209 R* … 2006 139 2,6 361 361 209 R* … 2006 218 2,6 566 566 209 R* … 2006 444 2,6 1.154 1.154 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde T* … gegenüber 65 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 191.022 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 203 T* … 2006 6.800 2,8 19.040 19.040 203 T* … 2006 3.170 2,8 8.876 8.876 203 T* … 2006 26 2,8 72 72 203 T* … 2006 6.575 2,8 18.410 18.410 203 T* … 2006 146 2,8 408 408 203 T* … 2006 4 2,8 11 11 203 T* … 2006 876 2,8 2.452 2.452 203 T* … 2006 525 2,8 1.470 1.470 203 T* … 2006 5 2,8 14 14 203 T* … 2006 42 2,8 117 117 203 T* … 2006 3.600 2,8 10.080 10.080 203 T* … 2006 1.376 2,8 3.855 3.855 203 T* … 2006 1.160 2,8 3.248 3.248 203 T* … 2006 390 2,8 1.092 1.092 203 T* … 2006 1.330 2,8 3.724 3.724 203 T* … 2006 7.650 2,8 21.420 5.916 15.504 203 T* … 2006 100 2,8 280 280 203 T* … 2006 180 2,8 504 504 203 T* … 2006 54 2,8 151 151 203 T* … 2006 79 2,8 221 221 203 T* … 2006 50 2,8 140 140 203 T* … 2006 344 2,8 963 963 203 T* … 2006 7.700 2,8 21.560 21.560 203 T* … 2006 113 2,8 316 316 203 T* … 2006 1.855 2,8 5.194 5.194 203 T* … 2006 92 2,8 257 257 203 T* … 2006 42 2,8 117 117 203 T* … 2006 4.000 2,8 11.200 11.200 203 T* … 2006 91 2,8 254 254 203 T* … 2006 462 2,8 1.293 1.293 203 T* … 2006 555 2,8 1.554 1.554 203 T* … 2006 601 2,8 1.685 1.685 203 T* … 2006 1.140 2,8 3.192 3.192 203 T* … 2006 101 2,8 282 282 203 T* … 2006 38 2,8 106 106 203 T* … 2006 844 2,8 2.363 2.363 203 T* … 2006 25 2,8 70 70 203 T* … 2006 103 2,8 288 288 203 T* … 2006 1.024 2,8 2.867 2.867 203 T* … 2006 144 2,8 403 403 203 T* … 2006 71 2,8 198 198 203 T* … 2006 10 2,8 28 28 203 T* … 2006 384 2,8 1.075 1.075 203 T* … 2006 2.040 2,8 5.712 5.712 203 T* … 2006 91 2,8 254 254 203 T* … 2006 380 2,8 1.064 1.064 203 T* … 2006 2.120 2,8 5.936 5.936 203 T* … 2006 1.675 2,8 4.690 4.690 203 T* … 2006 190 2,8 532 532 203 T* … 2006 116 2,8 324 324 203 T* … 2006 63 2,8 176 176 203 T* … 2006 198 2,8 556 556 203 T* … 2006 180 2,8 504 504 203 T* … 2006 1.240 2,8 3.472 3.472 203 T* … 2006 603 2,8 1.688 260 1.428 203 T* … 2006 32 2,8 89 89 203 T* … 2006 13 2,8 36 36 203 T* … 2006 266 2,8 744 744 203 T* … 2006 2.370 2,8 6.636 6.636 203 T* … 2006 381 2,8 1.066 1.066 203 T* … 2006 57 2,8 160 160 203 T* … 2006 1.080 2,8 3.024 3.024 203 T* … 2006 345 2,8 967 967 203 T* … 2006 1.780 2,8 4.984 4.984 203 T* … 2006 1.355 2,8 3.794 3.794 Der Beklagte unterließ es in der Gemeinde W* … gegenüber 18 Gewerbetreibenden die fällige Gewerbesteuer von insgesamt 74.540 € zu erheben. GKZ Ort Jahr Steuermesszahl (Betrag) Hebesatz Gewerbe-steuer Differenz Gewerbe-steuer bereinigt 216 W* … 2006 270 2,9 783 783 216 W* … 2006 1.028 2,9 2.981 2.981 216 W* … 2006 182 2,9 527 527 216 W* … 2006 429 2,9 1.244 1.244 216 W* … 2006 3.255 2,9 9.439 9.439 216 W* … 2006 63 2,9 182 182 216 W* … 2006 39 2,9 115 115 216 W* … 2006 44 2,9 129 129 216 W* … 2006 9.075 2,9 26.317 26.317 216 W* … 2006 2.670 2,9 7.743 7.743 216 W* … 2006 6.030 2,9 17.487 17.487 216 W* … 2006 78 2,9 226 226 216 W* … 2006 232 2,9 672 672 216 W* … 2006 348 2,9 1.009 1.009 216 W* … 2006 690 2,9 2.001 2.001 216 W* … 2006 516 2,9 1.496 1.496 216 W* … 2006 645 2,9 1.870 1.870 216 W* … 2006 110 2,9 319 319 Insgesamt entstand der Verwaltungsgemeinschaft T* … im Veranlagungszeitraum 2006 ein Schaden von 291.123 €. 3. Weiterhin täuschte der Beklagte seine Vorgesetzten (den Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft, Herrn H* …, und den Gemeinschaftsvorsitzenden, Herrn S* …*) in Gesprächen im Oktober, November und Dezember 2014 über das Ausmaß der nicht durchgeführten Arbeiten und machte wahrheitswidrige Angaben über drohende Festsetzungsverjährungen. 4. Daneben nahm der Beklagte die Gewerbesteuerveranlagungen für die Jahre 2010 bis 2014 mit einer deutlich überhöhten Bearbeitungsdauer vor. Gegenüber einer vertretbaren durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von bis zu vier Monaten lag bei 74 von 182 durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband überprüften Veranlagungen die Bearbeitungszeit zwischen fünf und 46 Monaten.“ III. 1. Der dem Beklagten zur Last gelegte Sachverhalt steht hinsichtlich der Vorwürfe unter II.1. aufgrund der tatsächlichen Feststellungen im Strafurteil mit Bindungswirkung für das Disziplinarverfahren gemäß Art. 25 Abs. 1 BayDG - mit Ausnahme bzgl. der Feststellung zu § 21 StGB - fest. 2. Die Vorwürfe unter II.2 ergeben sich aus den vorgelegten Akten. Die Höhe der Beträge im Einzelnen berechnet sich aus der vom Bayerischen Landesamt für Steuern erstellten Aufstellung der Gewerbesteuermessbetragsfestsetzungen der der Verwaltungsgemeinschaft zugehörigen Gemeinden in Verbindung mit den von der Verwaltungsgemeinschaft T* … für die einzelnen Gemeinden und Jahre mitgeteilten Hebesätze. Soweit beklagtenseits die Schadenberechnung zunächst hinsichtlich ihrer Nachvollziehbarkeit und Substaniiertheit bestritten wurde, haben dies die Bevollmächtigten des Beklagten nach der näheren Erläuterung im Erörterungstermin und insbesondere im Schreiben der Landesanwaltschaft Bayern vom 18. März 2022 nicht aufrechterhalten. Auch das Gericht hat sieht keine Anhaltspunkte für Zweifel an der Schadensaufstellung. 3. Hinsichtlich des Vorwurfs wahrheitswidriger Angaben des Beklagten seinem Dienstvorgesetzten gegenüber ergibt sich der Vorwurf aus den vorgelegten Akten, insbesondere den handschriftlichen Notizen über die im fraglichen Zeitraum getätigten Gespräche. Dabei ließ der Beklagte seine Dienstvorgesetzten insbesondere trotz Nachfragen im Unklaren über die tatsächlichen Rückstände in der Bearbeitung der Gewerbesteuerangelegenheiten. So versprach er am 8. Oktober 2014, bis Jahresende „alles auf der Reihe zu haben“ und verneinte am 6. November 2014 Fälle mit Festsetzungsverjährung. 4. Auch der unter II.4. zur Last gelegte Sachverhalt steht nach den vorgelegten Akten fest. In der mündlichen Verhandlung hat der Kämmerer der VG T* … dargelegt, dass es zwar keine genauen zeitlichen Vorgaben für die Bearbeitung der Gewerbesteuererhebung gegeben habe, aus den Anforderungen des Kommunalen Prüfungsverbands erhebe sich hingegen die Erwartung einer Erledigung in wenigen Monaten. IV. Der Beklagte hat durch das ihm zur Last gelegte Verhalten ein innerdienstliches Dienstvergehen gemäß § 47 Abs. 1 Satz 1 Beamtenstatusgesetz (BeamtStG) begangen. Durch die Nichterhebung der dem Beklagten zur Bearbeitung im Steueramt der VG T* … obliegenden Gewerbesteuer verstieß der Beklagte gegen die Dienstpflicht zur Beachtung der Gesetze nach § 33 Abs. 1 Satz 3 BeamtStG i.V.m. §§ 266 Abs. 1, Abs. 2, 263 Abs. 3 Satz 1, Satz 2 Nr. 2 StGB sowie gegen seine Pflicht, sich mit vollem persönlichem Einsatz seinem Beruf zu widmen und die übertragenen Aufgaben nach bestem Gewissen wahrzunehmen (§ 34 Satz 1 und 2 BeamtStG). Durch das unter III. 3. zur Last gelegte Verhalten hat der Beklagte zudem innerdienstlich gegen die Pflicht nach Art. 35 Satz 1 BeamtStG, seine Vorgesetzten zu beraten und zu unterstützen sowie gegen die Wahrheitspflicht gegenüber Vorgesetzten verstoßen. Der unter III. 4. erhobene Vorwurf der verzögerten Bearbeitung stellte einen Verstoß gegen die Pflicht, sich mit vollem persönlichem Einsatz seinem Beruf zu widmen und die übertragenen Aufgaben nach bestem Gewissen wahrzunehmen (§ 34 Satz 1 und 2 BeamtStG), dar. Der Beklagte handelte dabei schuldhaft und ohne Rechtsfertigungs- und Schuldausschließungsgründe. Insoweit hat das Strafgericht - mit Bindungswirkung gemäß Art. 25 Abs. 1 BayDG - festgestellt, dass der Beklagte bei Tatbegehung nicht gemäß § 20 StGB schuldunfähig war. Die Frage der - vom Strafgericht bejahten - verminderten Schuldfähigkeit i.S.v. § 21 StGB ist im Rahmen der Disziplinarbemessung zu berücksichtigen. V. Im Rahmen der Maßnahmebemessung nach Art. 14 Abs. 1 BayDG ist vorliegend aufgrund gewichtiger Milderungsaspekte trotz schwerem Dienstvergehen bei Berücksichtigung aller be- und entlastenden Umstände des Einzelfalls noch nicht von einem vollständigen Vertrauensverlust auszugehen und somit nicht die Höchstmaßnahme der Aberkennung des Ruhegehalts einschlägig, aber eine Kürzung des Ruhegehalts nach Art. 12 BayDG. 1. Ausgangspunkt der Maßnahmebemessung ist die Schwere des Dienstvergehens, das vorliegend als schwer einzustufen ist. Für die Schwere des Dienstvergehens können die objektive Handlung (insbesondere Eigenart und Bedeutung der Dienstpflichtverletzung sowie besondere Umstände der Tatbegehung, wie etwa Häufigkeit und Dauer eines wiederholten Fehlverhaltens), subjektive Handlungsmerkmale (insbesondere Form und Gewicht der Schuld des Beamten, Beweggründe für sein Verhalten) sowie unmittelbare Folgen des Dienstvergehens für den dienstlichen Bereich und Dritte, zum Beispiel der materielle Schaden bestimmend sein (vgl. VGH Mannheim, U.v. 18.3.2014 - DB 13 S 2343/13 - beck-online m.w.N.). Die gegen einen Beamten ausgesprochene Disziplinarmaßnahme muss unter Berücksichtigung aller belastenden und entlastenden Umstände des Einzelfalls in einem gerechten Verhältnis zur Schwere des Dienstvergehens und zum Verschulden des Beamten stehen. a) Vorliegend ist bereits durch den hohen Strafrahmen der Untreue in der vorliegenden Konstellation bis zu 10 Jahre Freiheitsstrafe der Orientierungsrahmen bis zur Höchstmaßnahme eröffnet (vgl. BVerwG, B.v. 5.7.2016 - 2 B 24.16 - juris Rn. 14; BVerwG, U.v. 10.12.2015 - 2 C 6/14 - juris Rn. 20). Auf die Ausführungen in der Disziplinarklage zur Bedeutung des Strafrahmens wird ergänzend Bezug genommen. Zwar kommt dem ausgeurteilten Strafmaß bei innerdienstlichen Dienstvergehen keine indizielle oder präjudizielle Bedeutung für die Bestimmung der konkreten Disziplinarmaßnahme zu (vgl. BVerwG, B.v. 5.7.2016 - 2 B 24/16 - juris Rn. 15f.), kann aber bei der Bemessung der Schwere des Dienstvergehens durchaus als einzelner Aspekt herangezogen werden. Der Klägervertreter hat insoweit zutreffend darauf hingewiesen, dass die Strafzumessung von 11 Monaten Freiheitsstrafe sich nahe der gesetzlichen Schwelle des § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG mit Verlust der Beamtenrechte bewegt, das Strafverfahren aber gerade nicht den gesamten im Disziplinarverfahren gegenständlichen Zeitraum betraf. b) Bei der gebotenen Betrachtung der be- und entlastenden Umstände des Einzelfalls fallen vorliegend die lange Dauer und der Umfang des dienstpflichtwidrigen Verhaltens, die enorme Schadenshöhe im Millionen-Bereich und das Versagen des Beamten im Kernbereich seines Aufgaben- und Pflichtenbereichs erschwerend ins Gewicht. Zudem handelt es sich um eine innerdienstliche Straftat zu Lasten seines Dienstherrn. Demgegenüber darf in der vorliegenden Konstellation nicht unbeachtet bleiben, dass sich der Beklagte nicht selber bereichert hat und seinen Dienstherrn nicht durch aktives Tun geschädigt hat, sondern durch Unterlassen, da er die Fülle der ihm obliegenden Aufgaben nicht bewältigt bekam. In dem Zusammenhang spielt auch eine - wenngleich nicht allein durchschlagende - Rolle, dass der Beklagte als Beamter der zweiten Qualifikationsebene die Gewerbesteuererhebung auf sich alleine gestellt in eigener Verantwortung zu bewältigen hatte, zusammen mit einer Fülle weiterer Aufgaben. Organisatorisch hat es insoweit keine amtsintern funktionierende Qualitätssicherung gegeben. Klare interne Vorgaben, deren Einhaltung in gewissen Abständen der Dienstvorgesetzte zu prüfen gehabt hätte, gab es anscheinend nicht. Insoweit wurde in der mündlichen Verhandlung deutlich, dass derzeit eine Erledigung in wenigen Wochen erfolge und vom Kommunalen Prüfungsverband in wenigen Monaten erwartet werde, dienstliche Anweisungen und interne Vorgaben an den Beklagten hierzu habe es aber nicht gegeben. Insoweit erkennt das Gericht durchaus ein gewisses Organisations- und Führungsversagen beim Dienstherrn. Allerdings wäre demgegenüber der Beklagte im Rahmen seiner Pflicht nach § 35 Abs. 1 BeamtStG verpflichtet gewesen, sich an seinen Dienstvorgesetzten zu wenden und mitzuteilen, seine Aufgaben nicht bewältigt zu bekommen. Daher sind die organisatorischen Versäumnisse nicht derart gewichtig, dass sie bereits eine Abkehr von der indizierten Höchstmaßnahme mit sich brächten. c) Im Rahmen der Schwere des Dienstvergehens ist bei der Maßnahmebemessung jedoch mit insoweit relevantem und entscheidendem Gewicht eine verminderte Schuldfähigkeit beim Beklagten i.S.v. § 21 StGB zu berücksichtigen, die - in dubio pro reo - zugunsten des Beklagten nicht erst ab dem Jahre 2005, sondern bereits ab dem Jahre 2002 anzunehmen ist. (1) Liegt eine erhebliche Verminderung der Schuldfähigkeit des Beamten im Sinne des § 21 StGB vor, so ist dieser Umstand bei der Bewertung der Schwere des Dienstvergehens mit dem ihm zukommenden erheblichen Gewicht heranzuziehen. Wenn eine erheblich verminderte Schuldfähigkeit vorliegt, wird die Höchstmaßnahme nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts regelmäßig nicht mehr ausgesprochen werden können (BVerwG, U.v. 25.3.2010 - 2 C 83.08 - beck-online Rn. 34). Erheblich verminderte Schuldfähigkeit gemäß §§ 20, 21 StGB setzt voraus, dass die Fähigkeit, das Unrecht einer Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln, wegen einer Störung im Sinne von § 20 StGB bei Tatbegehung erheblich eingeschränkt war. Für die Steuerungsfähigkeit kommt es darauf an, ob das Hemmungsvermögen so stark herabgesetzt war, dass der Betroffene den Tatanreizen erheblich weniger Widerstand als gewöhnlich entgegenzusetzen vermochte (vgl. BGH, U.v. 27.11.1959 - StR 394/59 - BGHSt 14, 30; U.v. 21.11.1969 - 3 StR 249/68 - BGHSt 23, 176; ständige Rspr.). Die daran anknüpfende Frage, ob die Verminderung der Steuerungsfähigkeit aufgrund einer krankhaften seelischen Störung „erheblich“ war, ist eine Rechtsfrage, die die Verwaltungsgerichte ohne Bindung an die Einschätzung Sachverständiger in eigener Verantwortung zu beantworten haben. Hierzu bedarf es einer Gesamtschau der Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen, seines Erscheinungsbildes vor, während und nach der Tat und der Berücksichtigung der Tatumstände, insbesondere der Vorgehensweise. Die Erheblichkeitsschwelle liegt umso höher, je schwerer das in Rede stehende Delikt wiegt (vgl. BGH, U.v. 21.1.2004 - Az. 1 StR 346/03 - NStZ 2004, 437; U.v. 22.10.2004 - Az. 1 StR 248/04 - NStZ 2005, 329). Für die Annahme einer erheblichen Minderung der Schuldfähigkeit sind schwerwiegende Gesichtspunkte heranzuziehen wie etwa Psychopathien, Neurosen, Triebstörungen, leichtere Formen des Schwachsinns, altersbedingte Persönlichkeitsveränderungen, Affektzustände sowie Folgeerscheinungen einer Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder Medikamenten. Dementsprechend hängt im Disziplinarrecht die Beurteilung der Erheblichkeit im Sinne von § 21 StGB von der Bedeutung und Einsehbarkeit der verletzten Dienstpflichten ab. Aufgrund dessen wird sie bei Zugriffsdelikten bei der Verletzung von ohne weiteres einsehbaren innerdienstlichen Kernpflichtverletzungen nur in Ausnahmefällen erreicht werden (vgl. BVerwG, U.v. 3.5.2007 - 2 C 9/06 - beck-online Rn. 34; BayVGH, U.v. 13.7.2011 - 16a D 09.3127 - beck-online; VGH Mannheim, U.v. 16.9.2010 - 16 S 579/10 - beck-online, jeweils m.w.N.) Ein solcher Ausnahmefall kann vorliegen, wenn die Minderung der Einsichts- und Steuerungsfähigkeit gerade die verletzte Kernpflicht betrifft, die Minderung stark ausgeprägt ist und keine rationale Motivation des Beklagten für sein Verhalten mehr erkennbar ist (VGH Mannheim, U.v. 18.3.2014 - DB 13 S 2343/ 13 - beck-online). (2) In Übereinstimmung mit der Annahme des Strafgerichts und auch der Landesanwaltschaft Bayern in der Disziplinarklage war der Beklagte erwiesenermaßen ab dem Zeitraum 2005 in seiner Schuldfähigkeit i.S.v. § 21 StGB erheblich vermindert. Die Landesanwaltschaft Bayern hat hierzu zutreffend in der Disziplinarklage ausgeführt: „Im Urteil des Amtsgerichts Memmingen wird festgestellt, dass der Sachverständige, der den Beklagten exploriert habe, ausgeführt habe, dass sich bei diesem nicht näher spezifizierbar im Zeitraum 2005 bis 2007 eine rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen Episoden (ICD10 F33.1) sowie in der Folge ein Burnout (ICD10 Z73.0) ausgebildet hätten. Dabei sei es aufgrund eines chronischen Konfliktgeschehens in seiner Partnerschaft sowie am Arbeitsplatz und der auch hieraus resultierenden depressiven Symptomatik zu einer psychischen Labilisierung und in der Folge zu einer Überforderungssituation gekommen. Mit der festgestellten Diagnose sei das Eingangskriterium des § 20 StGB im Sinne einer krankhaften seelischen Störung erfüllt. Die Einsichtsfähigkeit des Beklagten sei dadurch zwar nicht beeinträchtigt, jedoch könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Beklagte aufgrund einer beeinträchtigten Willensbildung in den jeweiligen Tatzeiträumen dem Tatanreiz jeweils nicht mehr genügend Widerstand entgegensetzen konnte und in der Folge die Steuerungsfähigkeit, gemäß seiner vorhandenen Einsichtsfähigkeit zu handeln, im Sinne der Voraussetzungen des § 21 StGB erheblich gemindert gewesen sei. Das Gericht gehe daher von einer verminderten Schuldfähigkeit des Beklagten aus. Der Sachverständige hatte zuvor in seinem schriftlichen Gutachten vom 27.01.2018 Folgendes ausgeführt: Der Beklagte habe den Beginn seiner psychischen Probleme selbst in die Jahre 2002-2007 datiert, als er zunehmend antriebslos geworden sei, trotz vorhandener Müdigkeit unter Ein- und Durchschlafstörungen gelitten habe und schlapp gewesen sein. Sein Essverhalten habe sich verändert, im Büro hätten seine Hände gezittert, beim Treppensteigen habe er unter Atemnot gelitten und seine Libido habe nachgelassen. Des Weiteren hätten sich eine Grübelneigung, massive Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen sowie Herzrasen und Blutdrucksteigerungen eingestellt. Diese Symptomatik habe im Laufe der Zeit weiter zugenommen. An seinem Arbeitsplatz habe sich eine zunehmende Überforderungssituation eingestellt, die er sich nicht habe eingestehen können. Aus medizinischer Sicht gehe der Sachverständige davon aus, dass bei dem Beklagten im Tatzeitraum (2007 bis 2009) auf psychiatrischem Fachgebiet eine rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen Episoden (ICD10 F33.1) sowie in der Folge ein Burnout (ICD10 Z73.0) vorgelegen hätten. Depressive Episoden seien durch eine gedrückte Stimmung, einen Interessenverlust, eine Freudlosigkeit und Antriebsminderung gekennzeichnet. Die Betroffenen seien leichter ermüdbar, könnten sich schlechter konzentrieren, das Selbstwertgefühl sei vermindert. Sie litten unter Schuldgefühlen, Suizidgedanken, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und Libidoverlust. Daneben fänden sich eine verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit sowie Gefühle von Wertlosigkeit und negative und pessimistische Zukunftsperspektiven. Während Betroffene bei leichten depressiven Störungen unter den Symptomen litten und Schwierigkeiten hätten, ihre normale Berufstätigkeit und ihre sozialen Aktivitäten fortzusetzen, gäben sie aber die alltäglichen Aktivitäten nicht auf, wohingegen Betroffenen mit einer mittelgradigen depressiven Episode nur unter erheblichen Schwierigkeiten soziale, häusliche und berufliche Aktivitäten fortsetzen könnten. Folge man den Angaben des Beklagten, könne davon ausgegangen werden, dass es im Rahmen eines chronischen Konfliktgeschehens in seiner Partnerschaft sowie am Arbeitsplatz und der auch hieraus resultierenden depressiven Symptomatik zu einer psychischen Labilisierung und in der Folge zu einer Überforderungssituation gekommen sei. In der mündlichen Verhandlung vom …10.2018 vor dem Amtsgericht Memmingen führte der Sachverständige weiter aus, dass sich die psychischen Probleme des Beklagten in den Jahren 2002 bis 2007 eingestellt hätten. Die Symptomatik habe auch zur Einschränkung der Leistungsfähigkeit (Jahre 2005 bis 2006) geführt.“ Die Landesanwaltschaft Bayern kommt insoweit zu dem Schluss, dass aufgrund der Ausführungen des Amtsgerichts Memmingen sowie des Sachverständigen auch im Disziplinarverfahren davon auszugehen sei, dass die bestehende psychische Problematik bei dem Beklagten ab dem Jahr 2005 einen Krankheitswert entwickelte, indem sich die ab 2005 bestehende Einschränkung der Leistungsfähigkeit spätestens bis zum Jahr 2007 zu einer verminderten Schuldfähigkeit steigerte. Im vorliegenden Fall sei aufgrund der Schwere des Dienstvergehens (Schaden insgesamt ca. 2,3 Mio €, langer Tatzeitraum, s.o.) und aufgrund der Verletzung von für den Beklagten als Leiter der Steuerabteilung leicht einsehbaren Kernpflichten (Erlass der Steuerbescheide innerhalb der Festsetzungsfrist) davon auszugehen, dass die Erheblichkeitsschwelle bei der disziplinarrechtlichen Würdigung sehr hoch anzusetzen ist. Demgegenüber sei aber festzustellen, dass die diagnostizierten Störungen sich unmittelbar auf die Fähigkeit des Beklagten zur Arbeitsleistung auswirkten. So sei davon auszugehen, dass jedenfalls ab dem Jahr 2005 die Leistungsfähigkeit des Beklagten deutlich eingeschränkt und es zu einer Überforderungssituation gekommen war. Angesichts des Umstandes, dass das bei dem Beklagten diagnostizierte Krankheitsbild insoweit in unmittelbarem Zusammenhang mit den ihm vorgeworfenen Dienstpflichtverletzungen steht, liege es nahe, davon auszugehen, dass die erforderliche Erheblichkeitsschwelle erreicht sein dürfte, sodass auch im Disziplinarverfahren von einer erheblichen Minderung der Schuldfähigkeit des Beklagten auszugehen wäre. (3) Entgegen der Auffassung des Klägers ist aber - jedenfalls in dubio pro reo - davon auszugehen, dass der Beklagte bereits ab 2002 entsprechend psychisch belastet war. Der obergerichtlichen Rechtsprechung folgend sind bereits dann nach dem Grundsatz in dubio pro reo mildernde Umstände bei der Maßnahmebemessung zu berücksichtigen, wenn hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte für ihr Vorliegen sprechen (BVerwG, U.v. 23.2.2012 - 2 C 38.10 - juris Rn. 15; BayVGH, U.v. 25.10.2017 - 16 a D 15.1110 - beck-online Rn. 60) bzw. nach erschöpfender Sachaufklärung ein Sachverhalt nicht ohne Zweifel ausgeschlossen werden kann, dessen rechtliche Würdigung eine erheblich verminderte Schuldfähigkeit des Beamten ergibt (VG Berlin, U.v. 12.10.2010 - 80 K 34/90 - juris Rn. 58 mit Verweis auf OVG Berlin-Brandenburg, U.v. 18.2.2010 - 80 D 9.08 n.v.). Den Angaben des Beklagten nach, bestand seine zunehmende Symptomatik im Zusammenhang der sich entwickelnden Ehekrise. So hat der Sachverständige in der mündlichen Verhandlung beim Strafgericht angegeben, im Jahre 2002 bis 2007 hätten sich die psychischen Probleme beim Beklagten eingestellt. Der Tinnitus, bezüglich dessen der Gutachter einen Zusammenhang mit der psychischen Symptomatik nicht ausschließt, ist bereits auf Mitte 2000 diagnostiziert. Der Beklagte selber benannte in der Klinik … im August 2016 einen Beginn seiner psychischen Probleme vor 10 bis 15 Jahren. In der Einvernahme als Sachverständigen in der mündlichen Verhandlung am 5. April 2022 gab der Gutachter hierzu an, der Beklagte habe ihm gegenüber geschildert, eine Verschlechterung seines Befindens habe mit der Trennung von seiner Ehefrau angefangen. Es habe schon über Jahre Schwierigkeiten in der Beziehung gegeben, die aber 2002/2003 zunehmend größer geworden sein. Der Beklagte habe über psychische Probleme aus den Bereichen (Durch-)Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, verändertes Essverhalten, mitunter zitternde Hände bei der Arbeit, Konzentrations-/Merkfähigkeitsstörungen und Herzrasen sowie Blutdrucksteigerung geschildert, auch von einer nachlassenden Libido. Der Schilderung des Beklagten nach hätten diese psychischen Probleme im Zeitraum 2002-2007 begonnen. Ab dem Jahre 2002 ließen sich den Angaben des Beklagten nach Anhaltspunkte für das Entstehen der geschilderten depressiven Symptomatik entnehmen. In welcher konkreten Ausprägung, insbesondere in welchem Schweregrad depressive Episoden aufgetreten sind, lasse sich seriös nicht beurteilen. Mit vorsichtiger Annahme könne der den Arztunterlagen zu entnehmende Tinnitus ein Zeichen einer Überforderung gewesen sein, dies lasse sich jedoch nicht konkret feststellen. Über das psychiatrische Gutachten im Strafverfahren und die Einvernahme des Gutachters als sachverständigen Zeugen hinaus lässt sich die genaue damalige psychische Verfasstheit des Beklagte nicht mehr aufklären. Zur Überzeugung des Gerichts liegen bereits ab dem Jahre 2002 hinreichende Anhaltspunkte für eine psychische Symptomatik beim Beklagten vor, die nicht erst ab dem Jahre 2005 zu einer erheblich verminderten Schuldfähigkeit, sondern während des gesamten, dem Beklagten zur Last gelegten Zeitraums greift. Einen relevanten Krankheitswert erst ab dem Jahre 2005 anzunehmen, würde aus Sicht des Gerichts den Grundsatz in dubio pro reo zuwiderlaufen. Vielmehr ist anzunehmen, dass der Beklagte schon in den Jahren ab 2002 derart psychisch belastet war, dass er nicht mehr hinreichend befähigt war, entsprechenden Bearbeitungsrückständen pflichtgemäß entgegenzuwirken und diese ggü. seinem Dienstvorgesetzten offenzulegen, sondern er vielmehr - krankheitsbedingt - davon ausging, er werde das schon schaffen und müsse das alleine machen. Diese Annahme ergibt sich aus den im psychiatrischen Gutachten vom 27. Januar 2018 - für den im Strafverfahren nur gegenständlichen Zeitraum - herausgearbeiteten Verhaltensmustern, die der Sachverständige in der mündlichen Verhandlung am 5. April 2022 nochmals bestätigte: Der Beklagte habe seinen Angaben zufolge die Problematik „unbearbeiteter Veranlagungen erkannt und gedacht, ich schaffe es noch, dass es nicht zur Verjährung kommt“, er habe es jedoch aufgrund der generellen Arbeitsüberlastung und des Burn-Out „nicht mehr auf die Reihe gebracht“; dies habe er sich nicht eingestehen können (Bl. 36 des Gutachtens vom 27.1.2018). Wie der Beklagte „dies schon immer in seinem Leben machte, versuchte er, diese Probleme mit sich selbst auszumachen, gestand sich die Symptomatik nicht ein und wollte auch mit niemanden darüber sprechen“ (Bl. 42 des Gutachtens). Auch die Zeugenaussage von Frau V. in der mündlichen Verhandlung beim Strafgericht ergab, dass der Beklagte immer wieder gefragt worden sei, ob und wie er seine Arbeit schaffe; er habe dann immer wieder beteuert, dass er das schon schaffe; sei als gewissenhaft, fleißig und genau bezeichnet worden (Bl. 220 der Strafakte). Auf diese Zeugenaussage verwies auch der Sachverständige in seiner Zeugenfunktion bei der Beweisaufnahme am 5. April 2022. In dem Kontext ist auch beachtlich, dass sich vorliegend fraglich gestaltet, zu welchem Zeitpunkt tatsächlich bereits ein dienstpflichtwidriges Handeln des Beklagten bestand. So wird ein solches nicht bereits anzunehmen sein, wenn dem Steueramt die Steuermessdaten vorliegen, jedoch auch nicht erst beim Eintritt der Verjährung. Der Kläger stellt insoweit auf eine adäquate Bearbeitungsdauer ab, die jedoch nicht festgelegt war. Vor dem Hintergrund des psychiatrisch dargelegten Verhaltensmusters „Ich schaffe das schon noch. Ich muss das alleine schaffen.“ ist dies insoweit bedeutsam. Der Beklagte hat den Berg an zu erledigender Gewerbesteuererhebung entsprechend vor sich hergeschoben, eine drohende Verjährung bzgl. der ihm zur Last gelegten Fälle noch nicht unmittelbar vor sich. Die Organisationsstruktur, Eigenverantwortlichkeit, fehlende Kontrolle und erst in Jahren eintretende Verjährung begünstigten insoweit, dass das Verhaltensmuster des Beklagten mit Krankheitswert entsprechend Platz greifen und für die Kernpflichtverletzung gerade kausal werden konnte. Soweit die Landesanwaltschaft Bayern dem Beklagten in der Disziplinarklage unter 2.7.2 aber für die Veranlagungsjahre 2001 bis 2003 die volle Verantwortung für sein Verhalten zur Last legt, folgt das Gericht insoweit daher nicht, sondern nimmt vielmehr eine verminderte Schuldfähigkeit beim Beklagten mit der Folge einer Milderung der Schwere des Dienstvergehens über den gesamten Zeitraum der Dienstpflichtverletzungen an. (4) Die dem Beklagten unter II.3. und 4. zur Last gelegten Dienstpflichtverletzungen sind ebenfalls im Kontext der psychischen Verfasstheit des Beklagten zu sehen und daher nicht von eigenständig erschwerendem Gewicht. Aufgrund des krankheitswerten Verhaltensmuster „Ich schaffe das. Ich muss das alleine schaffen.“ ist gerade in Bezug auf das unter II.3. und 4. zur Last gelegte Verhalten ein deutlicher Bezug zur verminderten Schuldfähigkeit des Beklagten im Sinne eingeschränkter Einsichtsfähigkeit in die begangenen Dienstpflichtverletzungen gegeben. 2. Bei der weiteren Maßnahmebemessung sind nach Art. 14 BayDG insbesondere die die Beeinträchtigung des Vertrauens des Dienstherrn oder der Allgemeinheit, das Persönlichkeit des Beklagten sowie dessen bisheriges dienstliches Verhalten zu berücksichtigen. Soweit beklagtenseits auf die Belastung des Beklagten durch das Straf- und Schadensersatzverfahren verwiesen wird, kommt dem kein bedeutsam milderndes Gewicht zu. Auch die Tatsache, dass der Beklagte bislang nicht strafrechtlich oder disziplinarisch vorbelastet war, fällt nicht ins Gewicht. Diese Umstände stellen ein normales Verhalten zur Erfüllung der Dienstpflichten dar. Die langjährige pflichtgemäße Dienstausübung ist - selbst bei überdurchschnittlichen Leistungen - für sich genommen regelmäßig nicht geeignet, derartige Pflichtverstöße in einem milderen Licht erscheinen zu lassen (BayVGH, U.v. 18.3.2015 - 16a D 09. 3029 - juris Rn. 96). Gleichermaßen sind die gute Beurteilung des Beklagten mit 14 Punkten und das gute Persönlichkeitsbild vom 24. Juni 2017 i.V.m. den auch im Strafverfahren von Vorgesetzten und Kollegenseite deutlich gemachten positiven Eigenschaften des Beklagten zu beachten, führen aber nicht zu einer durchgreifend weiteren Milderung. Mildernd zu berücksichtigen ist hingegen die Länge des gerichtlichen Verfahren. Während das Disziplinarverfahren bei der Landesanwaltschaft Bayern nach Herausrechnung des Aussetzungszeitraums dem gesetzlichen Beschleunigungsgebot nach Art. 4 BayDG durchaus Rechnung getragen hat, ist dies mit einem Zeitraum von fast drei Jahren bei Gericht nicht mehr der Fall, zumal die Dienstpflichtverletzungen einen lang zurückliegenden Zeitraum von 2002 bis 2009 betreffen. Statt den Rahmen des Art. 12 BayDG von 5 Jahren Kürzung des Ruhegehalts - wie an sich geboten - auszuschöpfen, hält das Gericht eine Reduzierung um ein Jahr angesichts der gerichtlichen Verfahrensdauer für angezeigt. VI. Auch unter Verhältnismäßigkeitserwägen ist daher eine Kürzung des Ruhegehalts für die Dauer von 4 Jahren angemessen. Dabei dient die Dauer der Kürzung nicht dem Aspekt der Pflichtenmahnung, nachdem der Beklagte im Ruhestand ist, sondern dem Ansehen des Beamtentums und Vertrauen der Allgemeinheit. Ist es angesichts der psychischen Verfasstheit des Beklagten bei Begehung des schweren Dienstvergehens nicht nur angemessen, sondern auch geboten, noch nicht von der Höchstmaßnahme auszugehen, ist jedoch eine deutliche Disziplinarmaßnahme zur Wahrung des Ansehens des Beamtentums erforderlich, geeignet und auch dem Beklagten gegenüber verhältnismäßig. VII. Der Kürzungsbruchteil von 1/20 ergibt sich dabei aus der Zugehörigkeit des Beklagten zur zweiten Qualifikationsebene und der diesbezüglichen ständigen Rechtsprechung. VIII. Die Kostenentscheidung beruht auf Art. 72 Abs. 1 Satz 1 BayDG.