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Beschluss

17 Wx 2/22

Oberlandesgericht Köln, Entscheidung vom

ECLI:DE:OLGK:2022:1122.17WX2.22.00
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Tenor

Die Beschwerde der Antragstellerin vom 17. Oktober 2022 gegen den Beschluss des Amtsgerichts Gummersbach vom 5. Oktober 2022 wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen.

Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe (Verfahrenskostenhilfe)

wird mangels Erfolgsaussicht zurückgewiesen.

Entscheidungsgründe
Die Beschwerde der Antragstellerin vom 17. Oktober 2022 gegen den Beschluss des Amtsgerichts Gummersbach vom 5. Oktober 2022 wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen. Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe (Verfahrenskostenhilfe) wird mangels Erfolgsaussicht zurückgewiesen. OBERLANDESGERICHT KÖLN B E S C H L U S S In der Beratungshilfesache hat der 17. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln am 22. November 2022 durch den Richter am Oberlandesgericht X. als Einzelrichter b e s c h l o s s e n : Die Beschwerde der Antragstellerin vom 17. Oktober 2022 gegen den Beschluss des Amtsgerichts Gummersbach vom 5. Oktober 2022 wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen. Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe (Verfahrenskostenhilfe) wird mangels Erfolgsaussicht zurückgewiesen. G r ü n d e : Der am 17. Oktober 2022 beim AG Gummersbach eingegangene, als Beschwerde zu behandelnde Widerspruch ist unzulässig. Gemäß § 7 Beratungshilfegesetz (=BerHG) in der ab 01.01.2014 geltenden Fassung (BGBl I 2013, 3533 ff.) ist gegen den Beschluss, durch den der Antrag auf Beratungshilfe zurückgewiesen wird, nur die Erinnerung statthaft (vgl. Fölsch in Schneider/Wolf: RVG, 8. Aufl. 2017, vor VV 2.5 Rn 77; Riedel/Sußbauer/Schneider: RVG, 10. Aufl. 2015, § 44 RVG Rn 41). Damit ist gegen die Erinnerungsentscheidung des Amtsrichters kein Rechtsmittel (mehr) gegeben (Fölsch, aaO Rn 82 mwN; OLG Brandenburg, RVGReport 2011, 351; OLG Celle, AGS 2010, 453 f.; OLG Naumburg, NJW-RR 2013, 1340 f. = juris Rn 13; OLG Karlsruhe, MDR 2018, 886 f. = juris Rn 5; Köpf in Pol-ler/Härtl/Köpf, Gesamtes Kostenhilferecht, 3. Aufl. 2018, § 7 BerHG Rn 13; Groß, Beratungshilfe u.a., 14. Aufl. 2018, § 7 BerHG Rn 3 mwN). Dies entspricht auch der ständigen Rechtsprechung des Senats (Beschlüsse vom 11. März 2014 – 17 W 26/14 – und vom 6. März 2015 – 17 W 22/15 -, NJOZ 2016, 983 f.). Die Beschwerde der Antragstellerin ist demnach als unzulässig zu verwerfen. Für eine unzulässige Beschwerde kann die Antragstellerin mangels Erfolgsaussicht auch keine Prozesskostenhilfe (Verfahrenskostenhilfe) beanspruchen. Die Kostenentscheidung beruht auf §§ 5 BerHG, 84 FamFG (97 Abs. 1 ZPO).