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Beschluss

33 W (pat) 560/10

Bundespatentgericht, Entscheidung vom

PatentrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BPatG 152 08.05 BUNDESPATENTGERICHT 33 W (pat) 560/10 _______________________ (Aktenzeichen) B E S C H L U S S In der Beschwerdesache … - 2 - betreffend die Marke … hat der 33. Senat (Marken-Beschwerdesenat) des Bundespatentgerichts durch den Vorsitzenden Richter Bender, die Richterin Dr. Hoppe und den Richter am Amtsgericht Dr. Wache am 9. Oktober 2012 beschlossen: Der Beschwerdewert wird festgesetzt auf 50.000 €. G r ü n d e Der Senat setzt den Regelgegenstandswert im Widerspruchsverfahren entspre- chend der Rechtsprechung des BGH (GRUR 2006, 704) auf 50.000 € fest (ebenso: BPatG 29 W (pat) 115/11). Dem steht nicht entgegen, dass § 23 Abs. 3 Satz 2 RVG - anders als die für das Rechtsbeschwerdeverfahren geltende Vor- schrift des § 51 Abs. 1 GKG - einen Regel- und einen Höchstwert beinhaltet. Der Bewertungsmaßstab, die Festsetzung nach billigem Ermessen entsprechend dem wirtschaftlichen Interesse am Schutz der angegriffenen Marke, ist in beiden Vor- schriften gleich. Zudem ist das wirtschaftliche Interesse des Inhabers der jüngeren Marke unabhängig davon, ob er sich im Amtsverfahren vor dem DPMA, im Be- schwerdeverfahren vor dem Bundespatentgericht oder im Rechtsbeschwerdever- fahren vor dem Bundesgerichtshof befindet (BPatG 29 W (pat) 115/11; BPatG 26 W (pat) 47/10; BPatG 27 W (pat) 75/09). Bender Dr. Wache Dr. Hoppe Cl