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Entscheidung

2 StR 47/25

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2025:060525B2STR47
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2025:060525B2STR47.25.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 2 StR 47/25 vom 6. Mai 2025 in der Strafsache gegen alias: wegen gefährlicher Körperverletzung u.a. - 2 - Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 6. Mai 2025 gemäß § 44 Satz 1, § 46 Abs. 1, § 349 Abs. 2 StPO beschlossen: 1. Der Antrag des Angeklagten auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Frist zur Begründung der Revi- sion gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 2. April 2024 wird als unzulässig verworfen. 2. Die Revision des Angeklagten gegen das vorbezeichnete Urteil wird verworfen, da die Überprüfung des Urteils aufgrund der Re- visionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des An- geklagten ergeben hat. 3. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels, die durch das Adhäsionsverfahren entstandenen besonderen Kosten und die der Neben- und Adhäsionsklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen. Ergänzend bemerkt der Senat: Der Wiedereinsetzungsantrag ist unzulässig, da die Frist zur Begrün- dung der Revision nicht versäumt und der Antrag damit auf eine unmögliche Rechtsfolge gerichtet ist (vgl. BGH, Beschlüsse vom 26. März 2019 – 2 StR 511/18, BGHR StPO § 341 Frist 2, und vom 11. September 2024 – 2 StR 119/24, Rn. 10 mwN). Der Senat versteht den letzten Satz auf Seite 1 der Ein- legungsschrift vom 9. April 2024 als ohne Beschränkung auf den Straf- ausspruch geltend gemachte Rüge der Verletzung materiellen Rechts. Menges Zeng Meyberg Zimmermann Herold Vorinstanz: Landgericht Frankfurt am Main, 02.04.2024 - 5/04 KLs - 12/23 3690 Js 242679/20