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Entscheidung

VIII ZB 14/23

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2023:180723BVIIIZB14
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2023:180723BVIIIZB14.23.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VIII ZB 14/23 vom 18. Juli 2023 in dem Rechtsstreit Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 18. Juli 2023 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Bünger und die Richterin Dr. Liebert, den Richter Dr. Schmidt, die Richterin Wiegand und den Richter Messing beschlossen: Die Rechtsbeschwerde des Beklagten gegen den Beschluss des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 19. Dezember 2022 (7 S 6353/22) wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen, weil die Rechtsbeschwerde nicht durch einen bei dem Bundesgerichts- hof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Soweit der Beklagte mit der von ihm persönlich eingelegten Rechtsbeschwerde beanstandet, der angegriffene Beschluss trage nicht die Unterschriften der an der Entscheidung mitwirken- den Richter und der Urkundsbeamtin, verkennt er, dass einer Par- tei nicht das von den erkennenden Richtern unterzeichnete Origi- nal der Entscheidung, sondern lediglich eine beglaubigte Abschrift oder - auf Antrag - eine Ausfertigung der erlassenen und unter- schriebenen Entscheidung zugestellt wird (§ 317 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 ZPO [bei Urteilen], § 329 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 1 ZPO [bei Beschlüssen]), während - wie auch hier - die von den Richtern unterzeichnete Originalentscheidung beim Gericht verbleibt (vgl. Senatsbeschlüsse vom 30. Juni 2020 - VIII ZB 28/20, juris Rn. 3; vom 8. November 2022 - VIII ZB 61/22, juris Rn. 4). Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf 10.200 € festgesetzt. Dr. Bünger Dr. Liebert Dr. Schmidt Wiegand Messing Vorinstanzen: AG Hersbruck, Entscheidung vom 26.10.2022 - 2 C 424/22 - LG Nürnberg-Fürth, Entscheidung vom 19.12.2022 - 7 S 6353/22 -