Entscheidung
5 StR 495/21
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2022:030322B5STR495
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2022:030322B5STR495.21.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 5 StR 495/21 vom 3. März 2022 in der Strafsache gegen wegen Mordes - 2 - Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. März 2022 gemäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 8. Juli 2021 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen. Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat: Die Annahme heimtückischen Handelns gegenüber dem dreijährigen Opfer begegnet vorliegend keinen Bedenken (vgl. zum Heimtückemord bei Kleinkindern BGH, Urteile vom 22. November 1994 – 1 StR 626/94, NStZ 1995, 230; vom 10. März 2006 – 2 StR 561/05, NStZ 2006, 338; BGH, Beschluss vom 23. Juni 2020 – 2 StR 132/20). Cirener Gericke Mosbacher Resch Werner Vorinstanz: Landgericht Berlin, 08.07.2021 - (535 Ks) 278 Js 301/20 (3/21)