Entscheidung
6 StR 362/21
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2021:240821B6STR362
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2021:240821B6STR362.21.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 6 StR 362/21 vom 24. August 2021 in der Strafsache gegen wegen besonders schwerer Vergewaltigung u.a. - 2 - Der 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 24. August 2021 gemäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) vom 15. April 2021 wird als unbegründet verwor- fen. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwen- digen Auslagen zu tragen. Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat: Auch wenn die Ausführungen der Strafkammer besorgen lassen, dass sie von einem zu engen Verständnis eines Hanges im Sinne des § 64 StGB ausgegangen ist (vgl. BGH, Beschlüsse vom 30. Juli 2019 – 2 StR 93/19; vom 16. Juni 2020 – 1 StR 155/20), begegnet die unterbliebene Anordnung der Maß- regel nach § 64 StGB wegen des fehlenden symptomatischen Zusammenhangs im Ergebnis keinen Bedenken. König Feilcke Tiemann Fritsche von Schmettau Vorinstanz: Landgericht Frankfurt (Oder), 15.04.2021 - 23 KLs 1/21, 264 Js 27427/20