Entscheidung
XI ZR 562/20
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2021:040521BXIZR562
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2021:040521BXIZR562.20.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 562/20 vom 4. Mai 2021 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 4. Mai 2021 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, den Richter Dr. Matthias, die Richterin Dr. Menges, den Richter Dr. Schild von Spannenberg und die Richterin Dr. Allgayer beschlossen: Der Antrag des Klägers auf Aussetzung des Verfahrens wird zu- rückgewiesen. Die Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers gegen den Beschluss des 31. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Hamm vom 28. Sep- tember 2020 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts so- wie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Ent- scheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Zur Begründung verweist der Senat auf seine Urteile vom 5. No- vember 2019 (XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 26 ff., 52 und XI ZR 11/19, juris Rn. 24 ff.) und vom 28. Juli 2020 (XI ZR 288/19, BGHZ 226, 310 Rn. 23 ff.) und auf seine Beschlüsse vom 11. Feb- ruar 2020 (XI ZR 648/18, juris Rn. 20 f., 22 f., 37 ff.), vom 31. März 2020 (XI ZR 198/19, WM 2020, 838 ff.; das BVerfG hat die hierge- gen eingelegte Verfassungsbeschwerde mit Beschluss vom 4. Au- gust 2020 - 1 BvR 1138/20 - nicht zur Entscheidung angenommen), vom 26. Mai 2020 (XI ZR 262/19, XI ZR 372/19 und XI ZR 544/19, juris), vom 30. Juni 2020 (XI ZR 132/19, juris) und vom 21. Juli 2020 - 3 - (XI ZR 387/19, juris). Vorabentscheidungsersuchen des Landge- richts Ravensburg - zuletzt vom 19. März 2021 (2 O 282/19, 2 O 384/19, 2 O 474/20, 2 O 480/20, juris) - geben dem Senat, wie wiederholt dargelegt, keinen Anlass, nach Art. 267 Abs. 3 AEUV zu verfahren. Vorlagen im Instanzenzug nachgeordneter Gerichte zwingen das letztinstanzliche Gericht nicht zu einer Vorlage nach Art. 267 Abs. 3 AEUV, wenn es nach einer entsprechenden Prüfung die Voraussetzungen dieser Bestimmung verneint (vgl. BGH, Urteil vom 29. Januar 2020 - VIII ZR 80/18, BGHZ 224, 302 Rn. 51 mwN). Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen. Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). - 4 - Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis 35.000 €. Ellenberger Matthias Menges Schild von Spannenberg Allgayer Vorinstanzen: LG Dortmund, Entscheidung vom 10.03.2020 - 3 O 321/19 - OLG Hamm, Entscheidung vom 28.09.2020 - I-31 U 86/20 -