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Entscheidung

XI ZR 580/20

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2021:270421BXIZR580
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2021:270421BXIZR580.20.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 580/20 vom 27. April 2021 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 27. April 2021 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, den Richter Dr. Grüneberg sowie die Richterinnen Dr. Menges, Dr. Derstadt und Ettl beschlossen: Der Antrag der Klägerin auf Aussetzung des Verfahrens wird zu- rückgewiesen. Die Nichtzulassungsbeschwerde der Klägerin gegen den Be- schluss des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 21. Oktober 2020 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts so- wie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Ent- scheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Zur Begründung verweist der Senat auf sein Urteil vom 28. Juli 2020 (XI ZR 288/19, BGHZ 226, 310) sowie seine Beschlüsse vom 31. März 2020 (XI ZR 198/19, WM 2020, 838), vom 26. Mai 2020 (XI ZR 262/19, XI ZR 372/19 und XI ZR 544/19, juris), vom 30. Juni 2020 (XI ZR 132/19, juris) und vom 21. Juli 2020 (XI ZR 387/19, ju- ris). Die erneuten, in einem Fall zudem einen Leasingvertrag betref- fenden Vorabentscheidungsgesuche des Landgerichts Ravensburg (Beschlüsse vom 30. Dezember 2020 - 2 O 238/20, juris und vom 8. Januar 2021 - 2 O 160/20, 2 O 320/20, juris) vermögen eine Aus- setzung analog § 148 ZPO nicht zu rechtfertigen, weil die dort auf- geworfenen Fragen angesichts des Wortlauts, der Regelungssys- tematik und des Regelungszwecks der Verbraucherkreditrichtlinie - 3 - derart offenkundig zu beantworten sind, dass für vernünftige Zwei- fel kein Raum bleibt ("acte clair", vgl. nur Senatsbeschluss vom 21. Juli 2020, aaO mwN). Von einer weiteren Begründung wird ge- mäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen. Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis 65.000 €. Ellenberger Grüneberg Menges Derstadt Ettl Vorinstanzen: LG Stuttgart, Entscheidung vom 19.09.2019 - 14 O 201/19 - OLG Stuttgart, Entscheidung vom 21.10.2020 - 6 U 570/19 -