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Entscheidung

XI ZR 100/20

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2021:190121BXIZR100
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2021:190121BXIZR100.20.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 100/20 vom 19. Januar 2021 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 19. Januar 2021 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, den Richter Dr. Grüneberg sowie die Richterinnen Dr. Menges, Dr. Derstadt und Ettl beschlossen: Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Re- vision in dem Urteil der 6. Zivilkammer des Landgerichts Zwickau vom 14. Februar 2020 wird auf ihre Kosten als unzulässig verwor- fen. Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unzulässig, weil die mit der Re- vision geltend zu machende Beschwer von über 20.000 € nicht er- reicht ist (§ 544 Abs. 2 Nr. 1 ZPO). Der Wert der von der Beklagten erstrebten vollständigen Klageabweisung bemisst sich gemäß §§ 3, 9 ZPO nach dem dreieinhalbfachen Jahresertrag des streitgegen- ständlichen Sparvertrags abzüglich eines Feststellungsabschlages von 20% (vgl. Senatsbeschlüsse vom 21. Februar 2017 - XI ZR 88/16, WM 2017, 804 Rn. 14 ff., vom 25. August 2020 - XI ZR 598/19, juris, und vom 1. September 2020 - XI ZB 2/20, juris Rn. 6). Dies führt hier zu einer Beschwer bis zu 3.000 €. Entgegen der Auf- fassung der Beschwerde folgt aus dem Senatsbeschluss vom 12. Januar 2016 (XI ZR 366/15, WM 2016, 454 Rn. 12) nichts an- deres (vgl. Senatsbeschluss vom 21. Februar 2017, aaO Rn. 19). - 3 - Der Gegenstandswert für das Beschwerdeverfahren beträgt bis 3.000 €. Ellenberger Grüneberg Menges Derstadt Ettl Vorinstanzen: AG Zwickau, Entscheidung vom 03.04.2019 - 22 C 1163/18 - LG Zwickau, Entscheidung vom 14.02.2020 - 6 S 54/19 -