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Entscheidung

III ZR 36/20

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2020:171220BIIIZR36
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2020:171220BIIIZR36.20.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS III ZR 36/20 vom 17. Dezember 2020 in dem Rechtsstreit Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 17. Dezember 2020 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Herrmann, die Richter Dr. Remmert, Reiter, Dr. Kessen und Dr. Herr beschlossen: Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Koblenz vom 6. Februar 2020 - 1 U 1108/19 - wird zurückgewiesen, weil weder die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Mangels Entscheidungserheblichkeit muss offenbleiben, ob die vom Berufungsgericht vertretene - in der Literatur teilweise auf Kritik gestoßene (vgl. Dörr in BeckOGK BGB § 839 Rn. 798.1 [Stand: 1. Oktober 2020]; a.A. Henrich in BeckOK BGB, § 204 Rn. 54 [Stand: 1. August 2020] - ablehnende Ansicht zur analogen Anwendung des § 204 Abs. 2 Satz 1 BGB mit der Senatsrechtsprechung (vgl. zB Senat, Urteil vom 10. Feb- ruar 2011 - III ZR 37/10, BGHZ 188, 302 Rn. 35) im Einklang steht. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO ab- gesehen. Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Streitwert: 1.465.375,00 € Herrmann Remmert Reiter Kessen Herr Vorinstanzen: LG Mainz, Entscheidung vom 27.05.2019 - 4 O 164/16 - OLG Koblenz, Entscheidung vom 06.02.2020 - 1 U 1108/19 -