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Entscheidung

III ZA 15/17

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2017:240817BIIIZA15
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2017:240817BIIIZA15.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS III ZA 15/17 vom 24. August 2017 in dem Prozesskostenhilfeprüfungsverfahren - 2 - Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 24. August 2017 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Herrmann und die Richter Seiters, Tombrink, Dr. Remmert und Reiter beschlossen: Das Verfahren wird nach Anhörung der Antragstellerin an das Bundesarbeitsgericht abgegeben. Gründe: Die Antragstellerin hat mit Schreiben vom 27. Mai 2017, eingegangen beim Bundesgerichtshof am 30. Mai 2017, Prozesskostenhilfe für eine Ent- schädigungsklage nach §§ 198 ff GVG wegen überlanger Dauer eines Revisi- onsverfahrens vor dem Bundesarbeitsgericht (8 AZR 418/15) beantragt. Bei Geltendmachung einer Entschädigung wegen Verzögerung eines arbeitsgerichtlichen Verfahrens auf Bundesebene ist das Bundesarbeitsgericht zuständig. Dieses tritt gemäß § 9 Abs. 2 Satz 2 ArbGG i.V.m. § 201 Abs. 1 Satz 2 GVG an die Stelle des Bundesgerichtshofs (Ott in Steinbeiß-Winkel- mann/Ott, Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren, § 9 ArbGG Rn. 3 f). 1 2 - 3 - Das Verfahren war deshalb nach Anhörung der Antragstellerin an das Bundes- arbeitsgericht abzugeben. Herrmann Seiters Tombrink Remmert Reiter Vorinstanzen: Bundesarbeitsgericht, Entscheidung vom 15. Dezember 2016 - 8 AZR 418/15 - Landesarbeitsgericht Hamburg, Entscheidung vom 11. Februar 2015 - 5 Sa 33/14 -