Entscheidung
EnVR 21/10
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2017:060417BENVR21
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2017:060417BENVR21.10.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS EnVR 21/10 vom 6. April 2017 in dem energiewirtschaftsrechtlichen Verwaltungsverfahren - 2 - Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Präsidentin des Bundesgerichtshofs Limperg, die Richter Dr. Grüneberg, Dr. Bacher, Sunder und Dr. Deichfuß am 6. April 2017 beschlossen: Die Beschwerdeführerin hat die Kosten des Rechtsbeschwerde- verfahrens einschließlich der zur zweckentsprechenden Erledi- gung der Angelegenheit notwendigen Kosten der Beschwerde- gegnerin zu tragen. Der Wert des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf 50.000 € festgesetzt. Gründe: Die Beschwerdeführerin hat nach § 90 EnWG die Kosten des Rechtsbe- schwerdeverfahrens zu tragen. Durch die Rücknahme ihrer Rechtsbeschwerde hat sie sich in die Rolle der Unterlegenen begeben. Es entspricht der Billigkeit, die Erstattung der außergerichtlichen Auslagen der Beschwerdegegnerin anzu- ordnen (vgl. BGH, Beschluss vom 7. November 2006 - KVR 19/06, WuW/E DE-R 1982 - Kostenverteilung nach Rechtsbeschwerderücknahme). 1 - 3 - Der Wert des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird gem. §§ 63 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2, 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG, 3 ZPO auf 50.000 € festgesetzt (vgl. BGH, Beschluss vom 27. Januar 2015 - EnVR 42/13, ZNER 2015, 129 Rn. 70 f.). Limperg Grüneberg Bacher Sunder Deichfuß Vorinstanz: OLG Stuttgart, Entscheidung vom 04.02.2010 - 202 EnWG 17/08 - 2