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Entscheidung

3 StR 95/16

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

StrafrechtBundesgerichtECLI:DE:BGH:2016:050416B3STR95
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Entscheidungsgründe
ECLI:DE:BGH:2016:050416B3STR95.16.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 3 StR 95/16 vom 5. April 2016 in der Strafsache gegen wegen schweren Raubes - 2 - Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbun- desanwalts und des Beschwerdeführers am 5. April 2016 gemäß § 349 Abs. 1 StPO beschlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Duisburg vom 4. Dezember 2015 wird verworfen. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tra- gen. Gründe: Das Landgericht hatte den Angeklagten mit Urteil vom 22. Juli 2014 we- gen schweren Raubes zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Mona- ten verurteilt sowie dessen Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeord- net. Auf die Revision des Angeklagten hatte der Senat das Urteil im Maßregel- ausspruch aufgehoben und die Sache insoweit zu neuer Verhandlung und Ent- scheidung an das Landgericht zurückverwiesen. Nunmehr hat das Landgericht von der Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt abgese- hen. Hiergegen wendet sich der Angeklagte mit seiner Revision. 1 - 3 - Das Rechtsmittel ist mangels Beschwer unzulässig. Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass ein Angeklagter ein gegen ihn ergangenes Urteil nicht allein deswegen anfechten kann, weil gegen ihn neben der Strafe keine Maßregel nach § 64 StGB angeordnet worden ist (BGH, Beschluss vom 27. Oktober 2009 - 3 StR 424/09, NStZ 2010, 270 mwN). Becker Hubert Schäfer RiBGH Gericke befindet sich Tiemann im Urlaub und ist daher gehindert zu unterschreiben. Becker 2