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Entscheidung

4 StR 361/14

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

StrafrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 4 S t R 3 6 1 / 1 4 vom 18. Dezember 2014 in der Strafsache gegen wegen sexueller Nötigung u.a. - 2 - Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundes- anwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführerin am 18. Dezember 2014 gemäß § 349 Abs. 1 StPO beschlossen: Die Revision der Nebenklägerin gegen das Urteil des Land- gerichts Konstanz vom 29. April 2014 wird als unzulässig verwor- fen. Die Beschwerdeführerin hat die Kosten ihres Rechtsmittels zu tragen. Gründe: Die Revision ist unzulässig, weil sich aus dem Vorbringen nicht mit der gebotenen Klarheit ergibt, dass die Beschwerdeführerin ein nach § 400 Abs. 1 StPO zulässiges Anfechtungsziel verfolgt. Im Hinblick auf diese Vorschrift kann der Nebenkläger ein Urteil nicht mit dem Ziel anfechten, dass eine andere Rechtsfolge der Tat verhängt wird. Deshalb bedarf es bei einer Nebenklage- revision grundsätzlich der Mitteilung, dass das Urteil mit dem Ziel einer Ände- rung des Schuldspruchs hinsichtlich einer zum Anschluss als Nebenkläger be- rechtigten Gesetzesverletzung angefochten wird (BGH, Beschluss vom 21. Oktober 2008 – 3 StR 459/08, NStZ-RR 2009, 57 mwN). Die nicht näher ausgeführte Rüge der Verletzung formellen und materiellen Rechts reicht dafür nicht aus (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Mai 2000 – 5 StR 129/00, BGHR StPO § 400 Abs. 1 Zulässigkeit 10). Die Absehensentscheidung in Bezug auf ihren 1 - 3 - Adhäsionsantrag kann die Nebenklägerin nicht mit einem Rechtsmittel angrei- fen (§ 406a Abs. 1 Satz 2 StPO). Eine Erstattung der notwendigen Auslagen des Angeklagten im Revisi- onsverfahren findet nicht statt, weil seine Revision ebenfalls erfolglos ist (BGH, Beschluss vom 6. August 2009 – 3 StR 248/09). Sost-Scheible Roggenbuck Franke Mutzbauer Quentin 2