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XI ZR 364/11

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 364/11 vom 8. Mai 2012 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 8. Mai 2012 durch den Vorsitzenden Richter Wiechers und die Richter Dr. Grüneberg, Maihold, Dr. Matthias und Pamp beschlossen: Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revi- sion in dem Urteil des 24. Zivilsenats in Darmstadt des Oberlan- desgerichts Frankfurt am Main vom 24. Juni 2011 wird als unzu- lässig verworfen, weil der Wert der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer 20.000 € nicht übersteigt (§ 26 Nr. 8 EGZPO, § 544 ZPO). Maßgeblich ist lediglich der mit der Klage geltend gemachte Schadensersatz aus der Zeichnung der Zertifi- kate abzüglich des Veräußerungserlöses und der Bonuszahlung, mithin 16.453,15 €. Der entgangene Zinsgewinn ist als Nebenfor- derung i.S.d. § 4 ZPO (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 1957 - VI ZR 275/55, VersR 1957, 244, 245 und Beschluss vom 17. März 2009 - XI ZR 142/08, juris Rn. 3) ebenso wenig zu be- rücksichtigen wie die vorgerichtlichen Anwaltskosten (vgl. BGH, Beschluss vom 25. September 2007 - VI ZB 22/07, NJW-RR 2008, 374 Rn. 4 ff.). - 3 - Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Streitwert: 16.453,15 € Wiechers Grüneberg Maihold Matthias Pamp Vorinstanzen: LG Darmstadt, Entscheidung vom 21.07.2010 - 19 O 256/09 - OLG Frankfurt in Darmstadt, Entscheidung vom 24.06.2011 - 24 U 126/10 -