Entscheidung
III ZR 21/08
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS III ZR 21/08 vom 10. April 2008 in dem Rechtsstreit Beklagter und Beschwerdeführer, - Prozessbevollmächtigter: gegen Kläger und Beschwerdegegner, - Prozessbevollmächtigte: - 2 - Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10. April 2008 durch die Rich- ter Dr. Wurm, Dr. Kapsa, Dr. Herrmann, Wöstmann und Hucke, beschlossen: Den Klägern zu 1 bis 3 wird für das Nichtzulassungsbeschwerde- verfahren Prozesskostenhilfe bewilligt. Der Kläger zu 1 hat monatliche Raten von 250 € an die Landes- kasse zu entrichten. Klarstellend weist der Senat auf Folgendes hin: Ändern die Parteien eine gerichtliche Kostenentscheidung durch einen später abgeschlossenen Vergleich ab, so berührt dies ihre Haftung gegenüber der Staatskasse nicht (BGH, Beschluss vom 19. Oktober 2000 - II ZR 163/99 = NJW-RR 2001, 285). Der Gegner einer Partei, der Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist, kann von ihm verauslagte Gerichtskosten gegen die bedürftige Partei festsetzen lassen, wenn und soweit diese in einem Ver- gleich die Kosten des Rechtsstreits übernommen hat (Senatsbe- schluss vom 23. Oktober 2003 - III ZB 11/03 = NJW 2004, 366). Wurm Wöstmann Vorinstanzen: LG Essen, Entscheidung vom 29.09.2006 - 9 O 87/04 - OLG Hamm, Entscheidung vom 11.12.2007 - 21 U 10/07 - Vorinstanzen: - 3 - LG Essen, Entscheidung vom 29.09.2006 - 9 O 87/04 - OLG Hamm, Entscheidung vom 11.12.2007 - 21 U 10/07 -