Entscheidung
III ZR 198/06
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS III ZR 198/06 vom 28. November 2007 in dem Rechtsstreit Kläger und Beschwerdeführer, - Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte - gegen Beklagte und Beschwerdegegnerin, - Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt - Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 28. November 2007 durch die Richter Dr. Wurm, Dr. Kapsa, Dr. Herrmann, Wöstmann und die Richterin Harsdorf- Gebhardt beschlossen: Auf die Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers wird die Revision gegen das Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 21. Juli 2006 - 6 U 30/06 - zugelassen. Der Senat wird insbesondere einen Entschädigungsanspruch aus enteignungsgleichem Eingriff prüfen. Auf die Rechtsprechung, wonach bei rechtswidrigen untergesetzlichen Normen (Rechtsverordnungen und Satzungen) dieses Haftungsinstitut in Betracht kommt, wird hingewiesen (z. B. Senatsurteil BGHZ 111, 349, 353; Staudinger/Wurm, BGB [Neubearbeitung 2007] § 839 Rdn. 450 m. w. N.). Dieser Anspruch ist allerdings lediglich auf Ausgleich des „Substanzverlustes“ gerichtet (Staudinger/Wurm a. a. O. Rn. 478 ff). Wurm Kapsa Herrmann Wöstmann Harsdorf-Gebhardt Vorinstanzen: LG Aurich, Entscheidung vom 23.01.2006 - 2 O 134/04 - OLG Oldenburg, Entscheidung vom 21.07.2006 - 6 U 30/06 - Vorinstanzen: LG Aurich, Entscheidung vom 23.01.2006 - 2 O 134/04 - OLG Oldenburg, Entscheidung vom 21.07.2006 - 6 U 30/06 -