Entscheidung
IX ZB 46/06
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
ZivilrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 46/06 vom 29. Juni 2006 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Dr. Ganter, Vill und Cierniak, die Richterin Lohmann und den Richter Dr. Fischer am 29. Juni 2006 beschlossen: Der Antrag der Beklagten vom 30. Januar 2006 auf Wiedereinset- zung in den vorigen Stand wird als unzulässig verworfen. Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 15. Zivilkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 27. April 2005 wird auf Kos- ten der Beklagten als unzulässig verworfen. Gründe: Die als Rechtsbeschwerde zu behandelnde Eingabe vom 30. Januar 2006 ist unzulässig, weil sie entgegen § 78 Abs. 1 Satz 4 ZPO nicht durch ei- nen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (vgl. BGH, Beschl. v. 21. März 2002 - IX ZB 18/02, NJW 2002, 2181; v. 11. Mai 2005 - XII ZB 242/03, NJW-RR 2005, 1237). Der ebenfalls von der Beklagten selbst gestellte Antrag auf Wiederein- setzung in den vorigen Stand ist gemäß § 236, § 575 Abs. 1 Satz 1, § 78 Abs. 1 Satz 4 ZPO unzulässig (BGH, Beschl. v. 17. Juli 2002 - IX ZB 25/02, NJW-RR 2002, 1721). Ganter Vill Cierniak Lohmann Fischer - 3 - Vorinstanzen: AG Fürth, Entscheidung vom 07.02.2005 - 340 C 3114/04 - LG Nürnberg-Fürth, Entscheidung vom 27.04.2005 - 15 T 3628/05 -