Entscheidung
2 ARs 240/05
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom
StrafrechtBundesgericht
1mal zitiert
6Zitate
Zitationsnetzwerk
7 Entscheidungen · 0 Normen
VolltextNur Zitat
Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 2 ARs 240/05 2 AR 134/05 vom 13. Juli 2005 in der Strafvollstreckungssache gegen wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln Az.: 1 VRJs 578/04 Amtsgericht Adelsheim Az.: 3 VRJs 83/04 Amtsgericht Rottenburg/Neckar - 2 - Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbun- desanwalts am 13. Juli 2005 beschlossen: Die Vollstreckung der Restjugendstrafe aus dem Urteil des Amts- gerichts Mannheim vom 29. März 2000 obliegt dem Jugendrichter beim Amtsgericht Adelsheim. Gründe: Der Jugendrichter beim Amtsgericht Adelsheim als Vollstreckungsleiter nach § 85 Abs. 2 JGG ist aus den in der Antragsschrift des Generalbundesan- walts vom 1. Juli 2005 zutreffend dargelegten Gründen verpflichtet, die Voll- streckungsleitung zurückzunehmen (vgl. auch Senatsbeschluß vom 23. März 2005 – 2 ARs 85/05). Die im Beschluß des Amtsgerichts Adelsheim vom 15. Juni 2005 ergänzend zitierte Senatsentscheidung vom 22. April 1994 – 2 ARs 93/04 – betrifft einen anderen Fall; hier besteht die Zuständigkeit des Ju- gendrichters beim Amtsgericht Adelsheim als Vollstreckungsleiter nach § 85 Abs. 2 JGG aufgrund der Aufnahme des Verurteilten in die Justizvollzugsan- stalt Adelsheim am 25. August 2004 fort, auf eine dauerhafte Aufnahme in die- ser Justizvollzugsanstalt im Falle der Wiedereinreise kommt es nicht an. Rissing-van Saan Bode Otten Fischer Roggenbuck