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Entscheidung

IX ZR 46/02

Bundesgerichtshof, Entscheidung vom

ZivilrechtBundesgericht
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Entscheidungsgründe
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 46/02 vom 24. Mai 2005 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Fischer, die Richter Neškovi, Vill, Cierniak und die Richterin Lohmann am 24. Mai 2005 beschlossen: Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des 23. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 21. Dezember 2001 wird nicht angenommen. Die Beklagte trägt die Kosten des Revisionsverfahrens ein- schließlich der notwendigen Auslagen des Streithelfers des Klä- gers nach einem Wert von 47.285,31 € (92.482,03 DM). Gründe: Die Revision wirft keine entscheidungserheblichen Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung auf und hat im Ergebnis keine Aussicht auf Erfolg (§ 554b ZPO a.F.). Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist die Anfech- tung von Verrechnungen, die eine Bank im Rahmen eines vertraglich einge- räumten Kreditrahmens vornimmt, nur solange und soweit gemäß § 142 InsO eingeschränkt, wie die Annahme der Leistung nicht der Deckung eigener For- derungen des Empfängers dient, sondern der Erfüllung von Vertragspflichten gegenüber sachlich betroffenen Auftraggebern (BGHZ 150, 122, 128, 130; BGH, Urt. v. 17. Juni 2004 - IX ZR 2/01, WM 2004, 1575, 1576; vom 17. Juni - 3 - 2004 - IX ZR 124/03, WM 2004, 1576, 1577). Belastungsbuchungen, die eige- ne Forderungen der Bank betreffen, erfüllen diese Voraussetzungen nicht. Fischer Neškovi Vill Cierniak Lohmann