VIII ZR 8/94
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Entscheidungsgründe
Zurück BGH 07. Februar 1995 VIII ZR 8/94 BGB §§ 459, 463 Zusicherung der Ertragsfähigkeit eines Unternehmens Überblick PDF Vorschau --> PDF Vorschau Rechtsgrund der EigentumsUbertragung 加Bert, laBt sich entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts aus der Vermutung der Vollstandigkeit der Vertragsurkunde nicht entnehmen, daB der Beklagte die Entgeltlichkeit der Grundstucksbergabe zu bewe正en hatte. Vielmehr ist es grundsatzlich Sache der Klagerin, die den Anspruch aus §528 BGB geltend macht, die (volle oder teilweise) Unentgeltlichkeit der Zuwendung zu beweisen. b) Eine Vermutung fr den Schenkungscharakter von Leistungen unter nahen Verwandten kennt das Gesetz ausschlieBlich in den engen Grenzen der §§685, 1620 BGB (BGH NJW 1987, 890 , 892 unter 2)・ Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist aber demjenigen, der sich auf das Vorliegen einer gemisc血en Schenkung beruft, eine Beweiserleichterung in Form einer tatsachli山en Vermutung zuzubilligen, wenn zwischen Leistung und Gegenleistung ein objektives,u ber ein geringes M叩 deutlich hinausgehendes Mi伽erhaltnis besteht ( BGHZ 82, 274 , 281 f. 【= MittB習Not 1984, 198];'BGH NJW 1987, 890 , 892). Die Einschrankung der privatautonomen Bewertung von Leistung und Gegenleistung durch eine derartige Vermutung ist zwar nur gerechtfertigt, wo schutzwerte Interessen Dritter berUhrt werden. Dies kann aber nicht nur bei der Anwendung von§2325 BGB der Fall sein, wie die Revision unter Hinweis auf das Senatsurteil vom 26. 3. 1981 (LM BGB§516 Nr. 14) meint. Auch im vorliegenden Fall sind durch die U berleitung des Anspruchs aus§528 BGB auf den Trager der Sozialhilfe Interessen Dritter berUhrt. Die Vorinstanzen haben aber ni山t fest即siellt, daB hier ein grobes Mi伽erhaltnis von Leistung und Gegenleistung gegeben sei. A叩h dafr ist die KI醜erin beweispflichtig. Ihren Behauptungen steht das Vorbringen des Beklagten uber seine Pflegeleistungen entgegen, die er jedenfalls in der Berufungsinstanz hinreichend substantiiert hat. Dabei ist zu berUcksichtigen, d郎 vertragschlieBende Verwandte in diesem stark von personlichen Beziehungen gep血gten Bereich den ohnehin nur schatzbaren Wert ihrer Leistungen erfahrungsgemaB kaum je exakt kalkulieren (BGH NJW-RR 1990, 1283 , 1284【= MittB習Not 1990, 358]). Der Tatrichter wird daher nach Anhorung der Parteien und eventuell auch Erhebung geeignet erscheinender Beweise einen bezifferten Wert aufder Grundlage von§287 Abs. 2 ZPO ermitteln mUssen. 4. Bei seiner Vertragsauslegung stUtzt sich das Berufungsgericht auch darauf, der beurkundende Notar mUsse die Absicht der Vertragsparteien im Sinne einer Schenkung verstanden haben. Denn er habe die Erbschaftssteuerstelle des Finanzamts H., die zugleich die Schenkungssteuerstelle sei, von dem,Vertrag in Kenntnis gesetzt. D昭egen wendet sich die Revision mit Recht. Zwar 姉nnen dem Verhalten des Notars Anhaltspunkte fr die Vorstellungen und den Willen der Vertr昭sparteien zu entnehmen sein. Hier hatte der BekI昭te aber in erster Instanz vorgetragen, die Verwendung des Begriffs Vorwegnahme der Erbfolge im Text des Vertrages gehe auf einen Vorschlag des beurkundenden Notars zuruck, wobei er und seine Eltern diesem Begriff nur insoweit Bedeutung zugemessen hatten, als damit die Tatsache bezeichnet werde, daB der Beklagte das Grundst叱k eben schon zu Lebzeiten der Eltern und nicht erst nach deren Tod erhalte. Die Qualifizierung des Vertrages als Schenkung sei damit weder vom Notar noch von den Vertragsparteien beabsichtigt gewesen. Eine Vernehmung des Notars ist, soweit ersichtlich, bisher nicht beantr昭t worden. Bei dieser Sachlage laBt sich allein daraus, d叩 die Erbschaftssteuerstelle (neben einem anderen Finanzamt) am SchluB des notariellen Vertrages u. a. als eine der Stellen bezeichnet wird, die eine Vertragsabschrift erhalten, noch nicht der SchluB ziehen, die Vertragsparteien seien sich u ber die Unent四Itlichkeit der Zuwendung einig gewesen. 2. BGB§§459, 463 (Z 摺icherung der Ertragsfhigkeit e加es Unternehmens) Die Ertrags塩higkeit eines verkauften Unternehmens ist zugesicherte Eigenschaft i. S. v. §§459, 463 BGB , wenn der Verkaufer nicht nur die bisherigen, in einem nicht zu lange zurUckliegenden Zeitraum erzielten Ums註tze und Ertrage zusammengestellt hat, sondern dem K註ufer eine Ertragsvorschau hinsichtlich zukUnftiger Netto-Umsatzeri6se vorlegt. BGH, Urteil vom 8. 2. 1995 一 VIII ZR 8/94 一,mitgeteilt von D. Bun山でhuh, Vorsitzender Richter am BGH a. D. Tatbestand Durch schriftlichen Kaufvertrag vom 16. 10. 1990 erwarb die Ki醜erin von dem Beklagten die,, komplette Ladeneinrichtung mit Maschinen" der von dem Beklagten betriebenen Reinigung mit Schuhund SchlUsseldienst in 0. zu einem Kaufpreis von 120.000 DM zuzUglich Mehrwertsteuer. ...(牙力d ausg功功rt.) Bereits vor 脆rtragsschluB hatte die Klagerin von dem durch den Beki昭ten eingeschalteten Makler N. eine von dem Steuerberater des Beklagten erstellte,, Ertragsvorschau" fr die Jahre 1990 bis 1992 erhalten, in der Netto-Umsatzerlose von 90.000 DM, 120.000 DM und 135.000 DM sowie Bilanzgewinne von 29.000 DM, 41.000 DM und 53.000 DM ausgewiesen waren. In dem vorliegenden Rechtsstreit hat die KI醜erin die 恥rurteilung des Bekl昭ten zur RUckzahlung des Nettokaufpreises von 120.000 DM nebst Zinsen ge即n Ruckgabe der Ladeneinrichtung und zur Erstattung von Reparaturkosten in H6he von weiteren 877,50 DM nebst Zinsen sowie die Feststellu昭 begehrt, daB sich der Bekl昭te 面t der Rucknahme der Ladeneinrichtung in Annahmeverzug befinde. Sie hat behauptet, der Bekl昭te habe sie Uber den mangelhaften Zustand der verkauften Maschinen, der eine wirtschaftliche Nutzung ausschlieBe, get如scht. . . .(Wird ausgが功rt.) Ferner habe der Beki昭te in der Ertragsvorschau Ums飢ze vorgetauscht, die mit den vorhandenen Maschinen nicht zu erwirtschaften seien. Hilfsweise hat sich die Klagerin auf Wandelung des Kaufvertr昭es berufen. ・Das Landgericht hat der Klage nach Einholung von Sachverstandigengutachten zum Wけt der verkauften Ladeneinrichtung und zur Ertragsf討1igkeit des Betriebes mit Ausnahme des Feststellungsbegehrens stattgegeben. Auf die Berufung des Bekl昭ten hat das Berufungsgericht nach Anh6rung von Zeugen die Kl昭e auch wegen de旦 Antrags auf 助ckzahlung des Kaufpreises abgewiesen・ Die hiergegen gerichtete Revision der Kl醜erin fhrte zur 加fhebung und Zuruckverweisung, soweit zum Nachteil der Kl如erin entschieden wordeiYist. Aus den Gr貢nden: 1. 1. Das Berufungsgericht hat einen Schadensersatzanspruch der Klagerin aus§463 BGB verneint und dazu im wesentlichen ausgefhrt: Der Kaufvertrag vom 16. 10. 1990 beziehe sich nicht nur auf die Ladeneinrichtung und die Maschinen, sondern auf das gesamte Unternehmen des BekI昭ten in G. Dessen ErtragsAus MittB習Not 1995 Heft 3 197 E PH 5 66J 20NんH22W ユ耳つ!U Uコul耳つ肥JAfUコuコp鵬甲OA Uコp 2!TU コzユりSTMfl UコIU鵬u ーコ8 肥耳つSJOAS加J1 ョ」叩 ul 算p ul」コ舞IN '叩 sun2dn 甲 a 」コp 肥UIコ8 叩p 'uコIIコlsJコlun nz z助ユSU!sUOiSi的旺 1 p ul コ 151 」コ叩ci .u明 oJps suコUI耳コUIコ2Ufl Uコii肥1 sコp 共コ18円引 」飢 -s肋」ユ1 UコュsUIpコq S !J叫Tssuセ MZ 耳つ」 」コ円 1 p p Ufl UコU ョ np コ -1耳つ5eJAJ UコU叩皿耳」 .1叩 p皿25flZ UI叩 fiz UコsUflhIコ1515旺 OA コulコ1 1耳つLIコ8鳴UflJfliコa sep w q '2e耳 210耳コ釦1コ Uコ1耳つe2fl釦コ8 -!PUり 飢iiつ昭 flZiコ!q sep '2耳つ1」コsPUe1 sep .si 51コPUV (コ 25J つUU輿 Uコ叩1コ1 Zw5UIfl U叩 mlコSUI)J コIp 」ョ JeP 'U叩鵬2S皿 os .sep コqを耳‘コsnコZ J叩 '.1コ 11コsuコ5酬論 11可 .1叩11吃 1gUコ「 nz sep コ1肌‘コPi叫 UコqコIJIコq os 5コ UU叫‘ UUO) uコ1コlzJコ i;jci 000、乙 T s!q 000.01 耳つfl2UOUI UOA Z25UIfl (Uコ puコ耳つ加ds2Uコ Uコ21 ョ瓜 uコ2UUeUコsn 耳つSJOASeJ21 JコP UT ョ U叩)UコUIコ Uコ21叫s釦flI耳司JョUUTコ5 耳つeU 2Ju叩5コo sep 叩P 'IJullp コqを耳コ2助Plコa JコP 'Uコ耳つ肌 ds . 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III. Das angefochtene Urteil kann somit keinen Bestand haben. Da es noch verschiedener tatsachlicher 民ststellungen bedarf, ist die Sache nicht zur Entscheidung reif( §565 Abs. 3 Nr. 1 ZPO). Deswegen war das angefochtene Urteil, soweit es zum Nachteil der Klagerin ergangen ist, aufzuheben und die Sache insoweit zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurUckzuverweisen ( §565 Abs. 1 ZPO ). Aus den Grロnden: 1. Das Berufungsgericht ist der Auffassung, den Klagern stUnden die in der 恥 rurkunde ab 1. 7. 1990 vereinbarten Zinsen nic血 zu. Die Bekl昭te schulde Zinsen aus der Urkunde erst ab dem Zeitpunkt der Ki昭erUcknahme durch die Erstk如珂in im verwaltungsgerichtlichen Verfahren. Der Vorkaufsberechtigte sei, wie der Bundesgerichtshof entschieden habe, nur an die Vertragsgestaltung des Erstvertrages gebunden, deren Erfllung ihm moglich bleibe. Falligkeit und damit korrespondierend die Voraussetzung der Zinszahlung 如nne aber erst nach wirksamer Ausubung des Vorkaufsrechts, hier also fr面estens mit 』Bestandskraft der AusUbungserkl加ung am 22. 4. 1991, eintreten. Danach sei der Beki昭ten noch eine kurze Zeitspanne, hier fnf Tage, zur Bewirkung der Leistung zuzubilligen. II. Dies halt revisionsrechtlicherじberprufung nicht in allen Punkten stand. 3. BGB§505 Abs,2 (H令kung der Vereinbarung von Vorflligkeitszinsen gegen貢 ber dem Vorkaufsberec加igten) Mit dem Erstk 註ufer vereinbarte Vorflligkeitszinsen k6n-nen unabh註 ngig davon なeschuldet und erbracht werden, wann der Kaufpreis nach AusUbung des Vorkaufsrechtes (hier: der Gemeinde) f 組lig wfrd. Sie werden deshalb auch vom Vorkaufsberechtigten geschuldet; lediglich ih肥 F註Ilig-keit ist danach anzupassen, wann sie der Vorkaufsberech-tigte nach AusUbung seines Rechtes frUhestens erbringen kann (Abgrenzung des Senatsurteils v. 8. 10. 1982, V ZR 147/81= NJW 1983, 682 [= DNotZ 1983, 302 ]). BGH, Urteil vom 24. 2. 1995 一 V ZR 244/93 一,mitgeteilt von D. Bun雷chuh, Vorsitzender Richter am BGH a. D. und Dr. Dr. Herbert Grziwoた, Notar in Regen Aus dem Tatbestand: Mit\notariellem Vertrag vom 5. 3. 1990 verkauften die Ki醜er ein Grundstuck zum Preise von 2.127.000 DM. Der Kaufpreis sollte bei Vorliegen bestimmter Voraussetzu昭en am 30. 6. 1990 bezahlt werden. Ab Falligkeit sollte der Kufer Zinsen in H6he von 6吻 Uber dem jeweiligen Bundesbankdiskontsatz zu zahlen haben. Weiter heiBt es in der notariellen Urkunde: , Unabhangig davon ist der Kaufpreis ab 01. 07. 1990 in H6he von 2吻 uber dem jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank jahrlich zu verzinsen." Die Kauferin hatte den Klagern auBer1em Vorausleistu昭en auf ErschlieBungsbeitrage zu erstatten und entsprechend der Re即lu昭 zum Kaufpreis zu verzinsen. Mit Bescheid vom 6. 6. 1990 u bte die BekI昭te ihr Vorkaufsrecht aus. Den Widerspruch der Kl臨er und der Kauferin wies das Landratsamt zurUck. Die Kauferin nahm eine von ihr vor dem Verwaltu昭sgericht eingereichte Klage am 22. 4. 1991 zuruck. Mit notarieller Urkunde vom 11. 6. 1991 erkl証ten die KI醜er die Auf1assung an die Beklagte. Diese veranlaBte am 12. 6. 1弱1 die Uberweisung des 血ufpreises in H6he von 2.1刀. DM sowie die Zahlung von ErschlieBungskosten in H6he von 369.680 DM und Zinsen von 8,5吻 aus beiden Summen fr die 安it vom 23.4.bis l3.6. 1991 (51 Zinst昭e 良 589,48 DM). Diと Parteien streiten im wesentlichen darum, ob die 恥gelu曳, daB der Kaufpreis unabhangig von der Falligkeit ab 1. 7. 1990 zu verzinsen sei, auch im Verhaltnis zwischen ihnen gilt. Die Revision MittB習Not d e O C J J Kluger ist U berwiegend begrndet. Heft 3 Mit Recht wendet sich die Revision gegen die Ansicht des Berufungsgerichts, aus dem Senatsurteil vom 8. 10. 1982 ( NJW 1983, 682 『= DNotZ 1983, 3021 )sei zu folgern, daB der Vorkaufsberechtigte vor Flligkeit des Kau如reises Zinsen darauf in keinem Falle schulde. In jenem Urteil hat der Senat in U bereinstimmung mit der standigen Rechtsprechung daran angeknupft, daB der Vorkaufsberechtigte durch die 加sUbung des Vorkaufsrechts nicht in einen schon bestehenden Kaufvertrag eintritt, sondern einen selb-standigen, neuen Kaufvertrag begrUndet, dessen Inhalt sich allerdings grunds批zlich nach den Bedingungen des Ausgangsvertrages richtet. Nach dem erwahnten Senatsurteil sind diese Bedingungen aber auf den neuen Vertrag nur derart U bertr昭bar, daB sie sich noch (rechtzeitig) erfllen lassen; andernfalls hatten es die Parteien des Ausgangsver-trages in der Hand, die Ausnbung des Vorkaufsrechts zu vereiteln. Der Vorkaufsberechtigte sei nur an eine solche Vertragsgestaltung gebunden, deren Erfllung ihm bei rechtzeitiger Ausubung des Vorkaufsrechts m6glich bleibe. Sei nach dem Ausgangsvertrag der Kaufpreis schon vor AusUbung des Vorkaufsrechts 負llig, so sei die Falligkeitsabrede in dem neuen Kaufvertr昭 sinnentsprechend anzupassen .恥lligkeit des Kau如reises 一 und da面t auch Verzug mit der Erfllung 一 kann nach dieser Entscheidung immer erst nach Ausubung des Vorkaufsrechts eintreten. Im Unterschied dazu geht es hier um Vorflligkeitszinsen, denn die Zinsen sollten vom 1. 7. 1990 an unabhangig davon geschuldet sein, ob dann auch schon der Kau如reis fllig w加e. Solche Zinsleistungen stehen in keinem inneren 乙usammennang mit der Uberlassung von IN吐zungen, son'dem werden neben dem Kaufpreis als weitere Gegenleistung geschuldet (vgl. auch Senatsurt. WM 1992, 1411 betr. Falligkeitszinsen『= MittB町Not 1992, 327];Grゴwo女, NVwZ 1994, 215, 218); sie k6nnen unabhangig davon geschuldet und erbracht werd血, wann der Kaufpreis fllig wird. Das erw加nte Senatsurteil vom 8. 10. 1982 ist nur insofern einschl尋g, als auch dile Regelung 加er Vor制ligkeitszinsen im neuen Kaufvertrag so angepaBt werden m叩, daB diese Nebenleistung zwar in voller Hめe geschuldet, aber erst zu einem Zeitpunkt fllig wird, zu dem der Vorkaufsberech-tigte sie nach AusUbung des Vorkaufsrechts frUhestens erbringen kann. Damit wird einerseits den schutzwUrdigen Belangen des Vorkaufsberechtigten Rechnung getragen und andererseits vermieden, d郎 das im Ausgangsvertrag ver199 Art: Entscheidung, Urteil Gericht: BGH Erscheinungsdatum: 07.02.1995 Aktenzeichen: VIII ZR 8/94 Erschienen in: MittBayNot 1995, 197-199 Normen in Titel: BGB §§ 459, 463